Berufsoffensive
Die Allgäuer Berufsoffensive

Die Allgäuer Berufsoffensive unserer Zeitung und verschiedener Partner will Mittel- und Realschüler für Berufe aus Tourismus, Hotellerie, Gastronomie sowie aus dem Gesundheits- und Wellnessbereich begeistern. Wir stellen in loser Reihenfolge beteiligte Schulklassen und Partnerunternehmen vor.

Kaiserschmarrn. Das ist die Spezialität von Lion. Im Gegensatz zu vielen seiner Mitschüler weiß der 13-Jährige schon jetzt genau, was er einmal beruflich machen will: «Ich habe beim Hotel Kaufmann in Roßhaupten reingeschnuppert und will später dort Koch werden», verrät der Schüler aus der 8a der Mittelschule Roßhaupten.

Doch nicht alle seiner Klassenkameraden haben so genaue Vorstellungen wie Lion. Ihnen soll die Berufsoffensive der Allgäuer Zeitung helfen, einen ersten Einblick zu bekommen - vielleicht finden sie so ihren späteren Traumberuf. Los geht es für die Schüler mit einem Planspiel: Hier werden Berufsfelder vorgestellt, ein Quiz informiert zudem über die Region.

«Die Berufskarten sind sehr gut, da sieht man, wer für welchen Aufgabenbereich zuständig ist», sagt Max (15), der vielleicht später als Physiotherapeut arbeiten will. «Und man erfährt, wie hoch das Fellhorn ist», ergänzt Anna.

Traumjob im Tourismusbüro

Die 13-Jährige liebäugelt derweil mit einem Job in einem Tourismusbüro: «Ich will vielleicht später einmal bei der Gemeinde arbeiten. Die Stadtkinder sollen auch mal sehen, was es alles Schönes bei uns gibt», sagt die 13-Jährige mit einem verschmitzten Lächeln. In einem Hotel zu arbeiten, komme für aufgrund der Arbeitszeiten eher nicht in Frage. Schließlich sei es ihr wichtig, an den Wochenenden genug Zeit für ihre Freunde zu haben.

Vielleicht ändert sie ja noch ihre Meinung. Denn neben dem Planspiel heißt es für die Buben und Mädchen bald: auf in den Praxistest. Ein Besuch im Hotel Rosenstock in Fischen folge in Kürze, erklärt Lehrerin Anne Schwarzenbach. Dort dürfen die potenziellen Starkochs von Morgen den Küchenchefs von heute über die Schulter schauen und bekommen von Restaurantfachleuten gezeigt, wie man mit einem Tablett voller Gläser und Teller jongliert, ohne einen riesigen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Doch nicht alle wollen ins Hotel

Doch nicht alle können sich mit dem Gedanken anfreunden, einmal für das Wohl der Gäste zuständig zu sein: «Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, später in einem Hotel zu arbeiten», sagt der 13-jährige Fahri. Er will lieber Zimmerer werden. «Ein Beruf, bei dem man anpacken muss und viel im Freien arbeiten kann», schwärmt er.

Auch Florian hat schon Pläne: «Vor Ostern mache ich ein Praktikum bei Fendt in Marktoberdorf», sagt der 14-jährige Schüler, der später einmal Kfz-Mechatroniker werden möchte.

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