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Deutsche Herzstiftung veranstaltet Herzwochen 2016: Vorträge in Füssen und Pfronten

Auch bekannt als 'stille Killer' werden sie häufig unterschätzt, mit fatalen Folgen für viele Millionen Betroffene: Bluthochdruck, Diabetes und hohe Cholesterinspiegel können unerkannt und unbehandelt zu einer Gefahr für Herz und Gefäßsystem bis hin zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlichem Herztod werden.

300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Einige davon ließen sich sicherlich vermeiden. Doch Stressfaktoren für unser Herz sind vielfältig und nicht immer leicht erkennbar.

Um die Bevölkerung über die Risiken und aktuelle Möglichkeiten der Diagnose, Therapie und Risikovorsorge aufzuklären, startet die Deutsche Herzstiftung ihre bundesweiten Herzwochen 2016 unter dem Motto 'Herz unter Stress'.

Oftmals unbemerkt:

Schätzungsweise 20 Millionen Erwachsene in Deutschland haben Bluthochduck, vier Millionen Betroffene wissen nichts von ihrer Erkrankung. Etwa sieben Millionen Menschen leiden an Diabetes mellitus. Viele Millionen Betroffene haben zu hohe Cholesterinspiegel im Blut.

Das Tückische ist: Bluthochdruck wird von den Patienten lange nicht gespürt und fällt häufig erst auf, wenn er Organschäden verursacht hat. Oder Diabetes: Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel begünstigen eine Diabeteserkrankung.

Eine beginnende Zuckerkrankheit verläuft – wenn überhaupt – nur mit geringfügigen Symptomen, zum Beispiel starkem Durst und Abgeschlagenheit. Aber Diabetes beschleunigt die Schädigung der Gefäßinnenhaut der Herzkranzgefäße.

Wichtige Risiken:

Bei den Veranstaltungen informieren Herzspezialisten über die wichtigsten Risikokrankheiten für Herz-Kreislauf-Leiden wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) sowie deren Entstehung.

Stress im Sinne psychosozialer Belastungen sowie Luftverschmutzung und Lärm ist wegen seiner wachsenden Bedeutung als Risikofaktor auch Thema der Kampagne.

'Damit unser Herz täglich 7.000 Liter Blut durch unser Gefäßsystem pumpen kann, um Organe und Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, müssen wir Herz und Gefäße vor der gefäßschädigenden Wirkung von Bluthochdruck, Diabetes mellitus, hohen Cholesterinspiegeln und Stress schützen', warnt der Herzspezialist Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Experten informieren:

Die Klinik Füssen lädt am Dienstag, 8. November, von 19 bis 21 Uhr ein zur großen Informationsveranstaltung 'Herz unter Stress.' In drei Vorträgen wird dieses Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet und anschließend im interaktiven Dialog diskutiert.

Die Themen sind: 'Bluthochdruck – Was tun?', Referent: Funktionsoberarzt Dr. Simon Delladio, 'Hypercholesterinämie – Was tun?' Referent: leitender Oberarzt Dr. Dritan Keta und 'Vom Herzstolpern bis zum gebrochenen Herzen – Stress und die Folgen' mit Chefarzt Dr. Martin Hinterseer.

Die Veranstaltung findet im Casino der Klinik Füssen statt. Eintritt frei.

Wie man Risiken erkennt, vorbeugt und behandelt erläutert Dr. med. Stefan Heetel, Facharzt für Innere Medizin, am Mittwoch, 9. November. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr in der St. Vinzenz Klinik Pfronten. Eintritt frei. Weitere Infos sowie Veranstaltungen unter www.herzstiftung.de.

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