Tourismus
Chef von Füssen Tourismus und Marketing skizziert wichtige Projekte für dieses Jahr

Auch nach dem touristischen Rekordjahr 2011 mit über 1,2 Millionen Übernachtungen tut Stefan Fredlmeier alles andere, als die Hände in den Schoß zu legen und Däumchen zu drehen. Im Stadtrat verwies der Chef von Füssen Tourismus und Marketing (FTM) auf eine Reihe von Projekten, die er mit seinem Team heuer umsetzen will und mit denen er den touristischen Aufschwung ausbauen will.

Hier einige der Vorhaben: Die künstliche Insel im Hopfensee soll – nachdem die Irritationen mit dem Kneipp-Verein aus dem Weg geräumt wurden – heuer verwirklicht werden.

'Wir wollen einem Publikum das Thema nahebringen, das mit Kneipp noch nichts am Hut sagt', sagte Fredlmeier zu dem Eiland, auf dem Gäste kneippen können.

Kostenloser ÖPNV: Urlauber mit einer elektronischen Gästekarte sollen kostenlos die Busse im südlichen Ostallgäu nutzen können. Eigentlich wollte man dies bereits im vergangenen Jahr anbieten.

Doch gestalteten sich die Verhandlungen mit den Verkehrsträgern schwierig, räumte Fredlmeier ein ('ein heißes Thema'). Er hofft aber, dass bald ein Durchbruch erzielt wird. Denn: 'Jetzt hätten wir noch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Regionen.'

Mineralheilbad: Um das Prädikat Mineralheilbad für Bad Faulenbach zu sichern, muss die Notburga-Quelle reaktiviert werden und soll ein neuer Trinkbrunnen entstehen. Hier müsse man noch ein 'dickes Brett' bohren, sagte Fredlmeier.

Lechweg: Bei dem 120 Kilometer langen Wanderweg, der von Lech am Arlberg zum Lechfall bei Füssen führt, sind die dicken Bretter längst gebohrt – in diesem Jahr will man die Ernte einfahren. Und Fredlmeier rechnet mit einer besonders reichen Ernte: 'Der Lechweg wird den ganzen Markt ordentlich aufmischen.'

Bereits vier Reiseveranstalter seien an diesem Weg interessiert, der das 'leichte' Wandern (also ohne große Höhenunterschiede) in den Alpen ermögliche.

450 Jahre Lautenbau: Ein Höhepunkt im Terminreigen werde die Feier zur Gründung der ersten Lautenmacherzunft Europas in Füssen vor 450 Jahren, sagte Fredlmeier. Für Füssen seien solche kulturellen Veranstaltungen extrem wichtig: 'Ohne Kultur würde die Stadt ihre Seele verlieren.'

Auch eine Reihe anderer Projekte schnitt Fredlmeier bei seinem Parforceritt durch die Tourismus-Landschaft an. Sein Fazit: Füssen sei 'einer der wichtigsten Tourismusorte am nördlichen Alpenrand', dies gelte es weiter auszubauen. Die Kommunalpolitiker hatten nach diesem 'Superüberblick', so Bürgermeister Paul Iacob, keine Fragen mehr.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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