Aktion
Bundesweite Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung: Herzinfarkt und koronare Herzkrankheit

Mit einem bundesweiten Informationsangebot klärt die Deutsche Herzstiftung mit Unterstützung von mehr als 3000 Herzspezialisten aus den kardiologischen und herzchirurgischen Kliniken, Herzzentren und Praxen in über 1 000 Herz-Seminaren, Vorträgen, Telefon- und Online-Aktionen über die häufigste Herzerkrankung auf: die koronare Herzkrankheit (KHK).

Schätzungsweise sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an der KHK, der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden nach Schätzungen jährlich 290 000 Menschen in Deutschland. 'Die koronare Herzkrankheit beginnt früh, oft schon Jahrzehnte vor dem Herzinfarkt.

Viele der lebensbedrohlichen Folgen dieser Erkrankung der Herzkranzgefäße, also der Adern, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden', warnt Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

'Jedoch wissen nur wenige, dass unser Lebensstil und die sich daraus entwickelnden Risikokrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes verantwortlich für die Entstehung der KHK sind. Mit den Herz­wochen wollen wir das ändern.'

Deshalb hat die Herzstiftung die KHK zum Schwerpunktthema der Herzwochen 2015 gewählt, die unter dem Motto 'Herz in Gefahr: Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt' stehen bis 30. November stattfinden.

Am Mittwoch, 11. November, findet um 19 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus ein Vortrag der St. Vinzenz Klinik Pfronten im Rahmen der Herzwoche statt. Zu den Themen koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkt referiert Dr. med. Stefan Heetel, Facharzt für Innere Medizin. Weitere Termine in der Region gibt es unter www.herzstiftung.de.

Risiko erkennen

Mehr als die Hälfte der Herzinfarktpatienten sterben, noch bevor sie die Klinik erreichen. Zwei Gründe erklären diese hohe Infarktsterblichkeit: Einerseits das besonders hohe Risiko, in den ersten Minuten und Stunden nach Verstopfung der Herzkranzarterie zu versterben und andererseits das häufig zu lange Zögern der Betroffenen, die 112 anzurufen, damit ein Rettungswagen mit Notarzt kommt.

Um die Bevölkerung, aber auch Millionen von Herzpatienten mit erhöhtem Infarktrisiko, besser für diese lebensbedrohliche Situation zu sensibilisieren, bietet die Deutsche Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/khk-sonderband.html den Experten-Ratgeber 'Herz in Gefahr' an, der wichtigste Infos zu den Herzinfarkt-Alarmzeichen, den Infarkt-Vorboten und zum richtigen Notfallverhalten bei Herzinfarkt enthält.

'Durch besseres Vorwissen möglicher Betroffener und deren Angehöriger wollen wir dazu beitragen, die Infarktsterblichkeit noch außerhalb der Klinik zu senken', betont Herzspezialist Prof. Dr. med. Heribert Schunkert vom Deutschen Herzzentrum München und Beiratsmitglied der Deutschen Herzstiftung.

'Immer noch wissen zu viele Menschen in unserem Lande nicht, dass beim Herzinfarkt jede Minute zählt und warten zu lange.

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