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Breitbandausbau im Ostallgäu auf dem Vormarsch

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29 von 45 Ostallgäuer Kommunen haben 2011 die Zusage für schnelleres Internet bekommen. In zwölf Orten ist es bereits installiert, der Rest folgt in diesem Jahr. Städte und Gemeinden investieren selbst 2,2 Millionen Euro in den Breitbandausbau, 2,1 Millionen Euro legt die Regierung von Schwaben an Zuschüssen drauf. Gut voran ging es etwa in Füssen: Der Breitbandausbau in den Ortsteilen Hopfen am See und Weißensee wurde bereits Mitte vergangenen Jahres abgeschlossen. 'Wir haben nachgebessert, wo es nötig war', erklärt Andreas Rist. Jetzt fehlen laut dem Hauptamtsleiter der Stadt als größere zusammenhängende Füssener Gebiete nur noch Roßmoos und Wiedmar. Sie sollen dieses Jahr folgen.

Dennoch könne es sein, das der eine oder andere Weiler nicht ans schnelle Datennetz angeschlossen sei. Laut Rist wird sich die Telekom nach eigenen Angaben aber 'bemühen, dort vergleichbare Angebote zur Verfügung zu stellen'. Betroffene, bei denen es mit der Übertragungsrate hapere, sollten direkt Kontakt mit der Telekom aufnehmen, rät der Hauptamtsleiter.

Günstigere Pauschale

In der Regel sollten jetzt aber auch problemlos Filme im Internet laufen, was früher kaum möglich war: 'Die meisten unserer Haushalte haben bei uns zwischen sechs und 16 Megabit pro Sekunde', erklärt Rist. Ein weiterer Vorteil: Die DSL-Pauschale ist wesentlich günstiger gegenüber dem früheren Einwählen per Modem, mit dem nur ein Bruchteil der DSL-Geschwindigkeit erreicht werden konnte. Wann rund um Füssen Geschwindigkeiten bis zu 50 Megabit/s möglich sein werden, sei noch ungewiss.

Zum Jahresende 2011 ist die bayerische Förderung des Breitbandausbaus (Breitbandinitiative) ausgelaufen.

Laut Pressesprecherin Susanne Kettemer hatte der Landkreis Ostallgäu im Jahr 2009 'als einer der Ersten in Bayern' gemeinsam mit den Kommunen eine Planungs- und Machbarkeitsstudie als Grundlage für den konkreten Ausbau erstellt.

Im Ostallgäu wurden im Breitbandausbau Techniken von Glasfaserverbindungen bis hin zu Funklösungen eingesetzt. Doch weiterhin gebe es im Landkreis unterversorgte Gebiete, bemerkt Kettemer: 'Und die zukunftsträchtigste Technik, das Glasfaserkabel, konnte längst nicht in allen Gemeinden realisiert werden.' Gerade in entfernte Weiler verlegen die Anbieter aus Kostengründen meist kein Glasfaser, hier könnten Funklösungen schnellere Übertragungsraten bringen.

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