Natur
Borkenkäfer zwingt im Ostallgäu Waldbesitzer und Förster im Sommer in die Wälder

Motorsägen sind seit einigen Wochen häufig in den Wäldern des Ostallgäus zu hören. Ihr Knurren ist ein seltenes Geräusch im Sommer. Bäume werden üblicherweise gefällt, wenn es kühler ist. Doch dieses Jahr zwingt der Borkenkäfer Waldarbeiter und Förster bei Hitze in die Wälder. <%IMG id='1607852'%>

'Die Lage ist nicht so dramatisch, wie in den 1990er Jahren, aber schon ziemlich heftig', sagt Forstdirektor Robert Berchtold. 'Es ist extremer als im Vorjahr, aber nicht furchtbar', äußert sich Dieter Stosik, Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Füssen, ähnlich.
Und es sei lästig, sagt Berchtold.

Denn einerseits seien zum Glück meist nur kleine Parzellen, davon aber dafür viele in vielen Wäldern betroffen. Das bedeutet: 'Unsere Förster haben viel damit zu tun, Waldbesitzern hinterherzurennen, damit sie die befallenen Bäume aufarbeiten', sagt Berchtold.

Die Eigentümer reagieren meist schnell. Es gebe aber auch Fälle, wo der Wald zum Beispiel einer Erbengemeinschaft gehört oder der Besitzer weiter weg wohnt. Dann sei es schwierig, die Leute überhaupt zu erreichen.

Autor:

Alexandra Decker aus Kempten

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