Konzert
Boarischer Blues mit viel Witz: Kellersteff im proppenvollen Gasthof Adler in Halblech

Mit einer großen Portion bayerischem Blues und viel Witz hat die Band 'Kellersteff' im proppenvollen Gasthof Adler in Halblech für jede Menge gute Stimmung gesorgt. 'Wer heute keinen Platz bekommen hat, der hätte gestern kommen können', tröstete der Keller Steff alle, für die die Band aus dem Chiemseer Raum einen Tag zuvor etwas recht Ungewöhnliches veranstaltet hatte: einen vorgezogenen Zusatztermin nämlich.

Kein Geheimtipp mehr

Obwohl sich dazu – wohl auch wegen des recht kurzfristig anberaumten Termins – weit weniger als die rund 125 Besucher am darauf folgenden Abend im Adler eingefunden hatten, scheinen beide Termine ein guter Beleg dafür zu sein, wie sehr sich herumgesprochen hat, dass 'Kellersteff' nicht nur fetzige Musik machen, sondern auch recht witzig sind.

Von der Oma und dem Preiß

So sorgte vor allem Bandleader, Sänger, Gitarrist und Mundharmonikaspieler Keller von Anfang an für gute Laune und jede Menge Lacher mit seiner Moderation zwischen den Songs von ihm und Gerhart Zimmermann (Bass), Chris Stöger (Schlagzeug) und Franz Gries (Gitarre). Wie etwa mit seiner Feststellung, dass der 'Eichkater der Mann vom Eichkatzerl' sei.

In recht 'g’schertem Boarsich' witzelte und sang der Keller Steff unter anderem über 'Oma und Opa, die streiten so gern, der eine mag Radio schauen, der andere Fernsehen hören'. Oder er mokierte sich: 'Drüben auf der grünen Wies’n hot a Preiß sei Haus hi’baut.'

Das kam gut an beim Publikum, das schon bald rhythmisch mitklatschte bei der Mischung aus bayerischem Blues und Rock, die die ganze Atmosphäre im Saal immer stärker anheizte.

Demzufolge wurde schließlich auch gut erkennbar, was der Keller Steff in einem anderen Lied besang, nämlich: 'Jeder, der ist anders, jeder, der ist gut. Jeder hat ein anderes Blut.' Schweißüberströmt machten sich so sowohl der Frontmann als auch Bassist Zimmermann nach gut einer Stunde zur Pause in dem knapp dreistündigen Konzert auf. Den beiden anderen Musikern sah man derweil die Anstrengung auf der Bühne nicht dermaßen deutlich an.

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