Tiere
Biene: Das Arbeit mit sensiblen Tieren

Bereits in der Steinzeit wurde Honig als Lebensmittel und Medizin geschätzt, sogar in den Pyramiden entdeckte man Honig als Grabbeigabe, der sogar heute noch genießbar war. Jedoch wissen viele nicht, dass die Biene für uns Menschen das wichtigste Nutztier überhaupt ist.

Sie liefert nicht nur wertvollen Honig, Pollen, Wachs und Propolis, ohne ihre immense Bestäubungsleistung gäbe es in unseren Regalen nur Eisbergsalat und Ingwer. Durch verschiedene Faktoren haben es Bienenvölker heute schwer zu überleben. Die Biene braucht Hilfe durch den Imker. In Deutschland sorgen rund 100 000 Imker mit insgesamt etwa 700 000 Bienenvölkern für eine reich gedeckte Honigtafel und die Bestäubung der vielen Nutz- und Zierpflanzen. Die deutschen Imker mit ihren Bienen gehören zu den fleißigsten auf der Welt.

Der Imkerverein Pfronten leistet mit 35 Imkern und knapp 200 Völkern seinen Beitrag. Wie bei anderen Vereinen brauchen auch die Imker Nachwuchs. Doch wie wird man Imker? Was brauche ich für den Anfang? Wie groß ist der Zeitaufwand und wo kann ich Hilfe finden? Liegt mir die Arbeit mit den sensiblen Tieren? Da der Einstieg auch mit Investitionen verbunden ist, schreckt das viele Interessierte ab. Der Imkerverein Pfronten möchte Interessierten, die sich mit solchen Fragen schon auseinandergesetzt haben, den Einstieg in ein ausgefallenes und naturverbundenes Hobby erleichtern. Zum ers­ten Mal bietet der Imkerverein das 'Imkern auf Probe' an. Der Probe-Imker mietet ein Bienenvolk samt Ausrüstung und wird von erfahrenen Imkern für ein 'Bienenjahr' (April bis August) betreut. Während dieser Zeit wird er selbst praktische Erfahrungen im Umgang mit den Bienen machen und am Ende entscheiden, ob er dieses sinnvolle Hobby weiterführen möchte. Interessierte sind zur Infoveranstaltung am Samstag, 21. Februar, ab 20 Uhr im Schützenheim Eisenberg, Dorfstraße 12, eingeladen. Weitere Infos und Anmeldung bei Alfred Guggemos unter 0 83 63/63 99 und Manuela Splitgerber unter 0 83 63/2 06 99 03.

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