Versammlung
Beyer verbucht einige Füssener Erfolge für seine Partei

Nicht nur die noch unbeantwortete Frage nach einem Bürgermeisterkandidaten hat die Füssener CSU bei ihrer Ortshauptversammlung beschäftigt. Vorsitzender Dr. Hans-Martin Beyer beleuchtete in seinen Ausführungen das gesamte kommunalpolitische Feld und zog für seine Partei ein positives Fazit: Die CSU habe großen Anteil an den nachhaltigen Erfolgen für die Stadt Füssen.

Beyer machte dies unter anderem an der Arbeit einzelner Mitglieder fest. Ein Beispiel: Stadtrat Klaus Zettlmeier zeige als Vorsitzender des Wirtschaftsbeirates eine 'gewaltige Leistung' beim Bemühen, Gewerbebetriebe in Füssen anzusiedeln.

Zweite Bürgermeisterin Uschi Lax wiederum engagiere sich intensiv für das Krankenhaus, lobte der Vorsitzende: 'Ihre Vernetzung zahlt sich unglaublich positiv für Füssen aus.' Aber auch die Anregung der CSU aus dem vergangenen Wahlkampf, Hopfen am See als Heilbad zu prädikatisieren, sei dank der 'großartigen Arbeit' von Füssen Tourismus auf den Weg gebracht worden.

Aber auch bei der Fragebogen-Aktion zur Umgehung (Bericht folgt) sowie in Sachen Wasenmoos habe man Flagge gezeigt. Wie es mit den vom Abriss bedrohten Schwarzbauten im Wasenmoos aussieht, konnte Beyer noch nicht öffentlich sagen: 'Es tut sich Vieles hinter den Kulissen.' Doch er versicherte: 'Es sind in nicht allzu ferner Zukunft Lösungen zu erwarten.'

In der Aussprache bat Michael Schmück die Führungsspitze, die Mitglieder häufiger zu informieren. Das wolle er gerne, versicherte Beyer und regte an, die CSU-Stammtische wieder zu beleben. In den vergangenen Monaten sei dies wegen der Fülle an Terminen zum Erliegen gekommen. Angesichts der Erfolgsbilanz, die Beyer eingangs präsentiert hatte, wünschte sich Marieluise Prudlo eine bessere Öffentlichkeitsarbeit.

'Wir arbeiten immer daran', versicherte der Vorsitzende. Eine der Baustellen sei die Internetpräsenz der Füssener CSU.

Die Sperrung der Staatsstraße zwischen Füssen und Hopfen zählte zu den vielen Themen, die bei der Aussprache erörtert wurden. Michael Schmück hielt es für eine 'Zumutung für Gäste und Betriebe', die Straße mitten in der Saison zu sperren.

Das hätte der Stadtrat verhindern müssen. Man habe versucht, die Maßnahme zu verschieben. 'Aber das Staatliche Bauamt hat nicht mitgezogen', so Martin Lochbihler für die Fraktion.

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