Fünf Einsätze in drei Tagen
Bergwacht Füssen rettet Wanderer am Säuling und Tegelberg

Die Bergwacht Füssen musste mehrere Wanderer am Tegelberg retten.
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Die Bergwacht Füssen wurde am Pfingstwochenende zu fünf Einsätzen am Säuling, Tegelberg und Kavalienberg gerufen. 

Wanderer unterschätzen Schneeverhältnisse am Säuling

Am Pfingstsonntag gegen 16 Uhr wurde die Bergwacht Füssen zum Säuling gerufen. Zwei Wanderer hatten die Schneeverhältnisse in diesem Gebiet unterschätzt und kamen auf dem Weg in Richtung Zunderkopf nicht mehr weiter. Weil sich die Wanderer laut Bergwacht in einer abgelegenen Lage befanden, erfolgte die Rettung mit Hilfe des Notarzthubschraubers RK2 aus Reutte. 

Zweiter Einsatz am Säuling 

Drei Stunden später erfolgte die zweite Alarmierung, erneut am Säuling. Ebenfalls wegen der Schneelage und zusätzlicher Kreislaufbeschwerden kamen zwei Bergsteiger in der Nähe des Sepp-Sollner-Hauses nicht mehr weiter. Der Rettungshubschrauber Christoph 17 flog die beiden aus - Rettungskräfte kümmerten sich um die medizinische Versorgung. 

Dritter Einsatz am Tegelberg 

Gegen 23 Uhr musste die Bergwacht Füssen erneut ausrücken: Zwei Bergsteiger kamen im Tegelbergsteig nicht mehr weiter und setzten einen Notruf ab. Neun Bergretter konnten dank einer nächtlichen Sonderfahrt der Tegelbergbahn schnell zum Einsatzort gelangen. Nach einer zweistündigen Rettungsaktion bargen die Bergwachtler die beiden Wanderer aus dem Klettersteig. 

Den weiteren Aufstieg zur Tegelbergbahn konnten die Geretteten aus eigener Kraft bewältigen - in Begleitung der Bergwacht. Mit einer zweiten Sonderfahrt der Bergbahn ging es für die Beteiligten wieder ins Tal. Die Bergwacht bedankt sich in ihrer Mitteilung für die schnelle Kooperation mit den Verantwortlichen und Mitarbeitern der Tegelbergbahn. Der Einsatz war gegen 1:30 Uhr beendet.

Klettersteig am Tegelberg: Worin die Schwierigkeit besteht

Pfingstmontag: Gestürzte Frau am Tegelberg

Am Pfingstmontag stürzte eine Frau im Bereich Grüble am Tegelberg. Die Bergwacht Füssen barg die Verletzte mit Verdacht auf eine Sprunggelenksfraktur über die teilweise noch Schneebedeckte Piste bis zur Rohrkopfhütte. Dort wurde sie ärztlich versorgt. Ein Bergrettungsfahrzeug brachte sie von dort aus ins Krankenhaus Füssen. 

Wanderin (68) mit Verdacht auf Herzinfarkt

Ein weiterer Einsatz für die Bergwacht Füssen am Dienstagmittag am unteren Teil des Kalvarienberges in Füssen: Bei einer 68-jährigen Frau bestand der Verdacht eines Herzinfarktes. Dank der Bergwacht, eines Notarztes und des Landrettungsdienstes konnte das Krankenhauspersonal die Patientin im Krankenhaus Füssen schnell weiterbehandeln. 

Achtung, Schnee

Die Bergwacht Füssen verweist darauf, dass in den Hochlagen der Ammergauer Alpen immer noch winterliche Verhältnisse herrschen.

Bergsteiger kommen bei Lawinenabgang am Gaisalpsee nur knapp mit dem Leben davon

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