Kistenkramer
Bei der Theatherpremiere sind Eisenberger in wahrer Hochform

Abergläubisch sind sie wahrlich nicht, die Eisenberger Kistenkramer, denn die Premiere am Freitag dem 13. lief wie am Schnürchen.

Heiterkeit, herzliches Lachen und lustige Späße zogen das begeisterte Publikum über drei Stunden in Bann. Perfekte Bühnentechnik mit dezenten Lichteffekten, erklärenden Hintergrundbildern und guter Beschallung sorgten für traumhaftes Gelingen. Dazu die natürlich liebenswerte, fast profimäßige Moderation von Edith Guggemos.

Eingeläutet wurde das Bühnenprogramm von Martin Kössel, der nur mit viel Kösselbier zu ordentlichem Schlaf finden konnte, dann jedoch von Moderatorin Edith unsanft geweckt wurde. Sie und Silvia Müller begrüßten die Gäste, danach testeten Hannelore und Hans die 'Oase feel good' bei Wellness-Papst Hugo, klasse gespielt von Wolfgang Martin. Während Hannelore Begeisterung pur empfand, störten Hans all die ihm nichtssagenden englischen Begriffe und er eilte mit Gattin von dannen.

Acht Eisenberger Jungbläser sorgten für Heiterkeit, an den Tönen aus den Gießkannen muss allerdings noch ordentlich gefeilt werden. Lachsalven ohne Ende erntete auch das 'Dreibeinballett' zu den Klängen des 'Radetzkymarsches, mit verwegenen Darbietungen.

Nach diesem überaus lustigen Auftritt konnte das Publikum bei einer kleinen Playback-Show zu Liedern der Geschwister Hoffmann, Helene Fischer, den Kastelruther Spatzen und Andreas Gabalier, die allesamt hervorragend echt wirkten, mitklatschen und mitsingen.

Nach der Pause ging es mit Märchentante Silvia in heiterem Spiel zu Schneewittchen und den Sieben Zwergen weiter. Nicht allzu großes Weinen um ihre verblichenen Männer legten die 'Sechs Trauerschnallen' an den Tag, die am Schluss ziemlich befreit und gar nicht trauernd das Lied, 'Jetzt kommen die lustigen Tage' anstimmten. Bei einem heiteren TV-Spiel überzeugte Wolfgang Martin einmal mehr das Fernsehpublikum. Hier konnten Zuschauer mitspielen und die Frauen die Fähigkeiten und das Wissen ihrer Männer testen.

Aktuelles aus der Burgengemeinde, angefangen vom Kindergarten über Solarsünder bis zu Brotzeitverbot und heimlichen Kneipen, kam dann beim Sudhaus-Stammtisch an die Öffentlichkeit. Amouröse Annäherung, ein nicht ganz harmonisches Gespräch zur Silberhochzeit und ein Schwarzlicht-Ballett können als weitere Höhepunkte des Abends bezeichnet werden.

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