Planung
Bahnhofsvorplatz in Füssen: Nicht nur die Belange der Gehbehinderten sind wichtig

Vor allem von Gehbehinderten und deren Vertretern wurde bei einem Ortstermin Kritik an der Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Füssen geübt. Es gehe aber um viel mehr als nur die Bedürfnisse der Gehbehinderten, sagte die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Waltraud Joa.

Die jetzige Planung – noch sei nicht alles umgesetzt worden – berücksichtige die Bedürfnisse aller.

Etwa könne man die Absenkung eines Bordsteins gegenüber der Postfiliale nicht breiter als einen Meter machen, da dies noch in der Pendelbewegung mit dem Blindenstock liege, sagte Joa.

Auch eine platzartige, komplette Absenkung des Gehweges sei aus Sicherheitsgründen nicht machbar, sagte Bürgermeister Paul Iacob.

Sehbehinderte würden einen Absatz zur Orientierung brauchen, bestätigte Joa. Sonst müsse man das Blindenleitsystem auf dem ganzen Platz anbringen.

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