Sommerferien
AZ-Ferienprogramm: Besuch auf dem Ponyhof in Schwangau

  • Foto: Alexandra Decker

Einfach nur draufsetzen und losreiten funktioniert nicht. Ein Pferd oder Pony muss auch versorgt werden - zum Beispiel, in dem man es striegelt. <%IMG id='1136146' title='AZ-Ferienprogramm'%>

Unter anderem das lernten die Kinder gestern beim AZ-Ferienprogramm auf dem Ponyhof Fischer in Schwangau. Nachdem die Vierbeiner geputzt waren, zeigte Reitstallbesitzerin Sieglinde Merath den 15 Mädchen und Buben - wobei das weibliche Geschlecht klar in der Überzahl war - wie man ein Pony richtig führt.

Groß machen und selbstbewusst auftreten, waren zwei ihrer Tipps. Auf diese Weise merkt das Pony schon an der Körpersprache, wer das Sagen hat. An Halfter und Strick durften die Kinder die kleinen Pferde durch die Reithalle bugsieren. Im Slalom ging es um Pylonen und am Ende über eine Holzstange. Anschließend bekamen die Ponys ihre Sättel und weiter ging es reitenderweise.

'Das Reiten hat mir am besten gefallen', sagte Julian (7 Jahre) aus Füssen. Er mag Pferde, 'weil man nicht alles zu Fuß gehen muss, wenn man eins hat'. Die beiden Pfrontenerinnen Leonie (7) und Joanna (8) schauen mehr auf die Optik. 'Ich finde toll an Pferden, dass sie so schnell rennen können und so schön aussehen', sagte Joanna. Ihrer Freundin gefallen die Mähnen der Tiere und, dass man mit ihnen über Hindernisse springen kann.

Wer sich nach dem Pony reiten traute, durfte in den Sattel einiger etwas größerer Haflinger steigen. Das kam, wie auch der Rest des Tages, bei den Kindern gut an. Für Begeisterung sorgte außerdem eine kleine Vorführung am Ende. Zwei große schwarze Friesenpferde zeigten dabei Zirkuslektionen, wie den Spanischen Schritt, bei dem ein Vorderbein ganz hochgehoben wird, und steigen, sprich sie stellten sich auf die Hinterbeine.

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