Seniorennachmittag
Auferstehungsgemeinde Pfronten informiert beim Seniorennachmittag 60plus

Wie der evangelische Glauben ins Allgäu fand, haben beim jüngsten Seniorennachmittag '60plus' der Auferstehungsgemeinde Pfronten die Besucher von Pfarrer Andreas Waßmer erfahren. Als erstes, so seine Auskunft, nahmen nach der Reformation die Städte Lindau, Isny, Kempten Memmingen und Kaufbeuren den neuen Glauben an.

Später kamen Schweizer, die den Allgäuern die Käseherstellung lehrten. Sie waren ebenso evangelisch wie die vielen Eisenbahner, die beispielsweise beim Bau der bayerischen Nord-Süd-Bahn von Hof nach Lindau im Allgäu heimisch wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden viele Vertriebene im Allgäu eine neue Heimat. Und schließlich stießen vor etlichen Jahren noch die rußlanddeutschen Aussiedler hinzu.

Ruhestand in Pfronten

Sigrid Buch erzählte, wie ihr Vater Walter Nordmann nach dem Zweiten Weltkrieg in Pfronten als evangelischer Seelsorger wirkte. Sie und ihre Schwester Elke Bansa verbringen heute ihren Ruhestand in Pfronten. Am 31. August 1919 fand im heutigen 'Haus des Gastes' der erste evangelische Gottesdienst in Pfronten statt.

Feier nach 100 Jahren

Das soll 2019 entsprechend gefeiert werden, regte Pfarrer Waßmer an. Er sieht die Auferstehungspfarrei als 'gastfreundliche Gemeinde' und bekennt offen: 'Es ist schön, hier im Allgäu als evangelischer Christ leben zu dürfen.'

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