Wohnen
Angenehmes Wohnen mit Holz

Steht die kalte Jahreszeit vor der Tür, setzen in Bayern 41 Prozent der Menschen auf eine Öl-Zentralheizung, damit es in ihren Häusern und Wohnungen angenehm warm wird. Intensives Heizen bringt zwar Wärme, doch leidet darunter das Raumklima.

Bei einer niedrigen Heizleistung bieten Holzhäuser das ganze Jahr über eine angenehme und gleichbleibende Temperatur. Im Vergleich zu herkömmlichen Baustoffen senken Holzhäuser somit die Heizkosten und das wohltuende Raumgefühl des natürlichen Materials Holz ist bei Hausbesitzern besonders in der kalten Jahreszeit beliebt.

'Ein gemütliches Wohnklima in den eigenen vier Wänden bekommen Hausbesitzer nicht, indem sie einfach die Heizung voll aufdrehen', weiß Zimmerermeister Florian Hauser von der Zimmerei Hauser. 'Es wird zwar warm, aber gerade starkes Heizen trocknet die Luft aus.' Dennoch verlassen sich viele Menschen im Landkreis Ostallgäu auf das Hochheizen, um gerade in der kalten Jahreszeit für Gemütlichkeit zuhause zu sorgen. Je nach Gebäudetyp und -alter geschieht das recht stark und über einen längeren Zeitraum.

Auf Dauer macht sich der Energieverbrauch bei den Unterhaltskosten bemerkbar. 'Das ist bei Holzhäusern anders, da bei der Holzrahmenbauweise deutlich weniger Heizenergie erforderlich ist, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen', so Hauser. Das liegt an der natürlichen Dämmeigenschaft von Holz in Verbindung mit der einfachen Integration von Dämmmaterial in den Wandaufbau.

Vorteile bei Holz

Für ein gemütliches Wohnklima bietet das Material Holz weitere Vorteile: Im Sommer entzieht das Holz der Raumluft Feuchtigkeit, wodurch es weniger schwül ist. Im Winter gibt es gespeicherte Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise ab. 'Dieser klimaregulierende Effekt sorgt dafür, dass in einem Holzhaus das ganze Jahr über ein gleichmäßiges und angenehmes Raumklima erhalten bleibt, ganz ohne die Heizung hochdrehen zu müssen.'

Auch speziell beim Thema Dämmung empfiehlt Florian Hauser Holz, um eine behagliche Wohnatmosphäre zu erzeugen. Viele Häuser haben eine einfache Dämmung. Dadurch sind besonders in der kalten Jahreszeit die Innenwände kälter als die Raumluft. In Verbindung mit einer empfohlenen Raumtemperatur von 20 bis 23 Grad Celsius, gerät die Luft aufgrund der Wechselwirkung zwischen kalter Wand und warmer Raumluft in Bewegung. Es kommt zu einem ständigen Zug in der Wohnung. Das ist nicht nur unangenehm, es erhöht auch das Erkältungsrisiko.

Bei der Holzrahmenbauweise ist die Dämmung in den Wandaufbau integriert. Somit bleiben Innenwände und Raumluft gleich warm. Eine natürlich wirkende Umgebung um sich herum zu haben, schafft ein willkommenes Wohlgefühl. Daher wird Holz als Baustoff immer häufiger bewusst ausgewählt. Zimmerermeister Hauser dazu: 'Mit Holz können hohe Energiestandards sehr gut erfüllt werden. Zudem verbreiten sie einen natürlichen und angenehmen Charme, auf den viele Hausbesitzer nicht mehr verzichten möchten.'

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