Ausbildung
Andreas Gröger aus Füssen ist Stipendiat der Bayerischen Elite Akademie

Sein Erfolg ist für Andreas Gröger nicht selbstverständlich. Obwohl er jeden seiner späteren Ausbildungsabschnitte mit einer Eins vor dem Komma abschloss, war er 'in der Realschule nicht immer der beste Schüler', verrät er mit einem Lachen in der Stimme.

Nun gehört der 29-Jährige zu den besten Studierenden Bayerns: Promoviert er doch gerade kooperativ an der Hochschule Nürnberg und der Universität Erlangen-Nürnberg und führt sein eigenes Ingenieursbüro. Zudem betreut er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am 'Energie Campus Nürnberg' den Fachbereich energieeffiziente Antriebe. Zusätzlich wurde er nun an der Bayerischen Elite Akademie aufgenommen.

Grundstein bei Bihler gelegt

'Den Grundstein für meine Ausbildung legte die Firma Bihler', sagt der 29-Jährige. Denn dort hat er nach seinem Realschulabschluss in Füssen eine Lehre als Energieelektroniker gemacht. Und dieser Fachbereich habe ihn von diesem Zeitpunkt nicht mehr losgelassen. Was ihn daran fasziniert? 'Gerade beim Thema Energiewende sind wir die, die handeln und nicht reden', betont er.

Denn ihm und seinen Kollegen sei es möglich, die Technik im Bereich der regenerativen Energien zu verbessern.

Nach der Ausbildung holte Gröger sein Fachabitur nach und ging nach Erlangen, um dort eine Ausbildung zum Industrietechnologen anzuschließen. Darauf folgte das Studium der Elektro- und Informationstechnik, ein Mastertitel und nun die Promotion sowie die Aufnahme an die Elite Akademie. Bei der Einrichtung handelt es sich um eine Stiftung der bayerischen Wirtschaft. Lernen kann er hier von Persönlichkeiten wie Edmund Stoiber. Gröger blickt erwartungsvoll in die Zukunft: 'Die Akademie gibt die Chance, unternehmerische Fähigkeiten zu verfeinern.

' Auch unternehmerisches Denken und das Vermitteln von ethischem Handeln stehen auf dem Programm. Zurück ins Allgäu würde er irgendwann gern, gesteht er. Nur ob er in der Region den richtigen Job findet, weiß er nicht. 'Momentan sind für mich die Metropolregionen Nürnberg und München und, falls möglich, das Allgäu interessant', sagt er. Doch im Winter ist er zum Snowboarden in der Heimat und besucht seine Eltern in Füssen. Denen verdankt er seinen Werdegang: 'Meine Eltern haben alles erst ermöglicht. Ich konnte selbst entscheiden, wohin ich will, und wurde dabei mit allen möglichen Mitteln unterstützt.'(was)

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