Alphornblasen
An die 5000 Besucher bejubeln die Darbietungen der 302 Alphornbläser in Seeg

Mehr als 5500 Besucher haben in Seeg über 300 Alphornbläser frenetisch gefeiert, die aus ganz Deutschland, Tirol, Vorarlberg und der Schweiz zum 53. Alphornblasen im Allgäu gekommen waren. Das grandiose Klangvolumen begeisterte die Zuschauer und das Bild der Alphornisten, im Dorfanger am Ende der Veranstaltung aufgestellt, war phänomenal.

Die einzelnen Gruppen stellte Paul Hartmann, Vorsitzender der Euregio-Alphorngruppe vor, als er deren Vorträge moderierte. Schließlich formierten sich die genau 302 Alphornbläser zu einem gigantischen Kreis und begeisterten die ihnen zujubelnden Menschen als Massenchor.

Ein Erlebnis, das die Zuschauer von den Bänken riss. Riesigen Applaus spendeten die Besucher nach jedem Lied und Zugaberufe wollten kein Ende nehmen.

Lobes- und Dankesworte von allen Seiten erhielt die Harmoniemusik Seeg, speziell Georg Hofer, für die Organisation. Das wunderbare Wetter und der schöne Rahmen seien die beste Anerkennung für die Arbeit und den tollen Zusammenhalt der Vereine, lobte Bürgermeister Manfred Rinderle.

Bereits zum Gottesdienst fanden sich viele Besucher ein und Monsignore Alois Linder meinte: << Ich gebe zu, dass mich der besondere Klang des Alphorns in der Seele berührt. >> Alphörner und die Harmoniemusik unter Leitung von Hans-Peter Stechele umrahmten die Messe mit ruhigen Melodien. Den Frühschoppen bestritt die Musikkapelle aus Hopferau.

Paul Knoll, Vorsitzender des Arbeitskreises Alphornblasen im Allgäu, erklärte, wie hervorragend die Organisation zwischen ihm und den Verantwortlichen von Seeg, insbesondere mit Georg Hofer, gelaufen sei.

Landrat Johann Fleschhut verriet, dass auch ihn die Alphornmusik begeistere: << Ja, was passt denn besser in die traumhafte Allgäuer Landschaft, als die Alphornmusik >>, so der Schirmherr. Schon Jahrzehnte sei das Alphorn das Erkennungszeichen und auch ein Aushängeschild für das Allgäu.

Eine gewisse Erleichterung, dass alles so hervorragend geklappt hatte, zeigte Georg Hofer bei seinen Dankesworten, die besonders der Feuerwehr, dem Trachtenverein und den Blumenfreunden für ihre Hilfe galten sowie den Landwirten, die Wiesen als Parkplätze stellten.

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