Kirchenkonzert
Ambra-Trio trägt in der Seeger Pfarrkirche St. Ulrich Gesänge vorwiegend zu Ehren der Gottesmutter vor

'Marianisches und Mystisches' – so hat das 'Ambra-Trio' mit Stephanie M.-L. Bornschlegl (Sopran), Julia Fehre (Violine) und Volker Zapp (Orgel/Truhenorgel) das Programm seines Kirchenkonzertes in St. Ulrich in Seeg betitelt.

Gemeint waren damit Werke, die vorwiegend aus Gesängen bestehen, die sich an die Gottesmutter Maria richten. Aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammten die Werke christlicher Spiritualität von Komponisten wie Alain, Bach, Biber und Reger.

Ein Konzertteil waren die vier marianische Antiphonen Alma Redemptoris Mater (Erhabene Mutter des Erlösers, wird gesungen von Advent bis zum Ende der Weihnachtszeit), Ave Regina Coelorum (Ave, Du Himmelskönigin, wird gesungen von Maria Lichtmess bis zum Mittwoch der Karwoche), Regina Caeli (Freu’ Dich, Himmelskönigin, wird gesungen von Karsamstag bis Dreifaltigkeitssonntag) und Salve Regina (Sei gegrüßt, o Königin, wird gesungen in der restlichen Zeit im Jahreskreis).

Die Improvisation aus der 'Symphonia armonie celestium revelationum' über 'O beata infantia' erzeugte zusätzliche Spannung.

Für das Publikum mehr als ein künstlerischer Genuss

Die drei Künstler, allesamt versierte und studierte Musiker, verstanden es, die Besonderheiten der Werke stimmungsvoll darzubieten und deren Mystik und Ausdruck in der Interpretation dem Zuhörer nahe zu bringen. Für das Publikum war es nicht nur ein künstlerischer Genuss, sondern auch ein meditatives Erlebnis.

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