Fasching
Am Faschingsdienstag sind in Pfronten die Scheggareiter los

Die Brauchtumsfreunde zeichnen auf einem Brett mit dem Bleistift Umrisse eines Pferdes ohne Beine und sägen dies aus. Als Mähne und Schwanz wird Hanf verwendet. Andeutungen der Augen und des Mauls werden mit Kienruß oder Blutfarbe ausgeführt.

Zwei Stricke oder Riemen werden so geknüpft, dass man den 'Schegg' zwischen den Beinen halten und die Riemen als Träger über die Schulter streifen kann. Die wilden Reiter stürmen durch die Wirtschaftstür herein und beim Fenster wieder hinaus.

Brücken scheuen die 'Schegga', selbst bei grimmigster Kälte wird durch die Ach und Vils 'geritten'. Kein Schegg säuft das Wasser aus dem Brunnen, wenn nicht der Reiter mit ihm im Brunnen steht.

Den ganzen Bericht >>Die Tradition der 'Scheggareiter'<< mit einer detaillierten Anleitung zum Schegga und dem Kostüm des Reiters, sowie die keltische Bedeutung finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 31. Januar 2013 (Seite 30). Die Druckausgabe der Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

Autor:

Erwin Kargus aus Kempten

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