Städtisches Museum
«Ach, da stand doch der Römer»

Monatelang haben sie mit Begeisterung Gruppen durch die Landesausstellung geführt. Sie haben für Gäste Geschichte lebendig gemacht und mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Entstanden ist in dieser Zeit eine Gruppe Gleichgesinnter, die auch nach dem Ende der Landesausstellung Impulse ausschicken will. Das wurde bei einem Treffen mit Kulturamtsleiter Thomas Riedmiller deutlich. Dabei im Mittelpunkt: Die neue Konzeption des Museums, das am 23. Dezember wiedereröffnen soll.

«Ach, da stand doch die Figur des Römers Septimius Impetratus »: Es war ein Rundgang der besonderen Art, der vorbei an Kisten, Kästen oder Resten verbliebener Schautafeln führte. Fazit: Die Führer sind noch immer hoch motiviert und wollen sich weiter einbringen. Und natürlich waren sie neugierig, wie es während der Umbauphase (wir berichteten) im Museum aussieht. Zwar kam «etwas Wehmut» über das Ende der Landesausstellung auf - dennoch überwog die Freude über die vom Haus der Bayerischen Geschichte «geerbten» Vitrinen und Einbauten sowie das Know-how.

Alles zusammen erlaube neue Konzepte, um die Dauerausstellung erheblich aufzuwerten, so Riedmiller, der im großen Kreis Ideen sammeln und die künftige Organisation von Führungen besprechen wollte. «Die Museumspädagogik ist mir ein großes Anliegen», so Riedmiller. «Es war immer spürbar, wie gerne Sie das mit den unterschiedlichen Gruppen gemacht haben», lobte er. Mit Hilfe intensiver Schulung soll diese besondere Leistung des Museums nicht nur erhalten, sondern ausgebaut werden.

Die gut ausgebildeten Führer sollen auch in Zukunft ein wichtiger Werbeträger für das Museum und die Stadt bleiben. Sie berichteten beim Treffen von etlichen Gruppen, die bereits während der Landesausstellung gespannt waren auf weitere Barockräume des Klosters.

Per Infobrief will die Stadt die Führer auf dem Laufenden halten. Gemeinsam mit ihnen könne die Museumsleitung konstruktive Kulturarbeit leisten, so Riedmiller. Für Füssen ergebe sich mit dem Umbau einzelner Abteilungen die Chance einer Optimierung nach modernen Museumskonzepten. Von passender Musik geleitet, gelangten die Führer am Ende in den bereits umgestalteten Raum der Lauten. «Hier zeigt sich bereits, wie der Besucher bildhaft angesprochen wird, wie Musik, Kultur- und Sozialgeschichte als Einheit umgesetzt werden», schwärmte Riedmiller.

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