Weihnachtsfeier
8500 Stunden im Einsatz

«2010 war in vielerlei Hinsicht ein sehr bewegtes Jahr - mit schönen, berührenden und oft überraschenden Ereignissen», so Bereitschaftsleiter Dr. Michael Stemmler bei der Weihnachtsfeier der BRK-Bereitschaft Pfronten.

Bereits am 2. Januar absolvierte die Schnelleinsatzgruppe (SEG) ihren ersten Einsatz des Jahres und versorgte auf der A7 im Stau frierende Autofahrer mit warmem Tee und Decken. Nur ein paar Tage nach dem Neujahrs-Preisschafkopfen, das 2011 wieder stattfindet, wurde die SEG am 10. Januar zu einem Hotelbrand in Pfronten-Meilingen gerufen. Hier wurde zum ersten Mal die Unterstützungsgruppe-Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) eingesetzt. Der erfolgreiche Neustart des Jugendrotkreuzes und das Fahrertraining waren neben den Eishockeydiensten ein bewegter Start ins neue Jahr. Im Februar fand die erste Klausurtagung Katastrophenschutz des Kreisverbands Ostallgäu in Pfronten statt. Im März ging die Typo 3 Homepage online. Im April war das Bockbierfest rege besucht und die Jugend zeigte ihr Können beim Kreiswettbewerb in Buchloe.

Andreas Allgaier wollte die Feldküche nicht aufgeben, sodass im Mai eine Rundum-Renovierung anstand und beim Straßenfest das erste Mal richtig darauf gekocht wurde. Im Juni war man bei der Craft Bike Trans Germany genauso vertreten wie bei einer Großübung in Nesselwang, bei der für 200 Personen Gulasch in der Feldküche gekocht wurde.

Hotelbrände und Schulbusunfall

Kaum war der Einsatz beim MTB Pfronten beendet und alles aufgeräumt, wurden die Pfrontener im Juli zu einem SEG-Einsatz in Oy wegen eines Hotelbrands (Gasexplosion) gerufen. Im August standen ein Betreuungseinsatz in Dornach und ein Hotelbrand in Füssen an. Beim Viehscheid in Pfronten war man nicht nur beim Umzug mit der Fahne dabei, sondern stellte auch den Sanitätsdienst. Im Oktober traf man sich mit der UG-SanEL Nord zum Datenabgleich.

Auch beim Zweiländer-Marathon waren die Pfrontener als Sanitäter vor Ort. Im November folgte der nächste Einsatz für die SEG und die UG-SanEL, als in Hopferau eine Zimmerei brannte. Wenige Tage später ereignete sich ein Schulbusunfall, bei dem die Pfrontener auch vor Ort Hilfe leisteten.

Bislang haben die Pfrontener dieses Jahr bereits mehr als 8500 Stunden ehrenamtlich geleistet, darunter fast 2000 Stunden nur für die Ausbildung.

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