Stadtmauer
50 Teilnehmer erkunden bei Führung alten Schutzwall in Füssen

Stadtgeschichte ist alles andere als langweilig. Das weiß jetzt auch die fünfjährige Anjalie, die am Samstag an der Stadtmauer-Führung von Matthias Thalmair teilnahm. Besonders gut gefiel es Anjalie im Pulverturm: 'Das war richtig cool.' Mit 50 Teilnehmern hatte Thalmair bei seiner Führung entlang der Stadtmauer nicht gerechnet. Umso mehr freute er sich, dass so viele Füssener Interesse an der Geschichte ihrer Stadt haben. Die Führung begann nahe dem Seilerturm. Hier ist der älteste Teil der Stadtmauer zu finden, an den später die zweite und um 1500 die dritte Stadtmauer angebaut wurden. Das Sebastiantor war einst nur ein 'Törle' und diente den Einwohnern dazu, schnell in die Lechauen zu kommen. In Kriegen wurde das Tor zugemauert.

Besonders interessant wurde es für die Teilnehmer im Pulverturm. Hier sah man, dass neue Waffen andere Schießscharten erforderten. Wie ein umgedrehtes Schlüsselloch sehen sie aus, oben eng, damit man geschützt durchschauen und unten breiter, damit man die Waffe gut bedienen konnte. Eindrucksvoll war danach der Gang auf der Stadtmauer selbst.

Lieber zahlen als kämpfen

Mitte des 16. Jahrhunderts hatte Füssen rund 300 Verteidiger, die allerdings machtlos waren, wenn Heere mit 16 000 Soldaten anrückten. Da half auch die neue Stadtmauer nicht mehr, so dass die Stadt lieber an die Truppen zahlte, ehe dass sie erobert wurde. Beim Gang über den Kappenzipfel und die Finstere Gasse zum Lechtor gab es Erläuterungen zum Zollwesen.

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