Oldtimer
29. Motorrad-Treff in Seeg so gut besucht wie schon seit Jahren nicht mehr

105 Teilnehmer - so viele wie schon seit einigen Jahren nicht mehr - hat der Oldi-Club Enzenstetten zu seiner 29. Motorrad-Oldtimer-Ausfahrt begrüßen können. Bei traumhaften Wetterbedingungen gingen die historischen Zweiräder auf die rund 60 Kilometer lange Strecke. Die Fahrer, die ihren betagten Vehikeln die volle Runde nicht zumuten wollten, konnten eine verkürzte Rundstrecke mit nur 30 Kilometern absolvieren.

Wie in jedem Jahr wurden die Teilnehmer nach der Fahrerbesprechung von Richard Haslach, Organisator und Vorsitzender des Oldie-Vereins Enzenstetten, pünktlich um 13.15 Uhr auf den Rundkurs geschickt. Zuerst starteten die stärkeren Maschinen. Etwa fünf Minuten später ging es für die kleineren hubraumschwächeren Fahrzeuge auf die Runde.

Alle Gruppen wurden von ortskundigen Fahrern geleitet, so dass die Teilnehmer der zudem gut ausgeschilderten Strecke problemlos folgen konnten. Am Ende des Teilnehmerfeldes fuhr jeweils ein Fahrzeug mit Anhänger, das wegen eines technischen Defektes gestrandete Teilnehmer hätte << aufsammeln >> sollen. Doch verlief die Ausfahrt ohne jegliche Zwischenfälle und alle Teilnehmer erreichten aus eigener Kraft und unfallfrei das Ziel.

Neben einer erheblichen Anzahl an Zuschauern hatten sich erstmals auch die Fahrer einiger historischer Pkw aus den 1950er und 1960er Jahren eingefunden. Bei einem großen Teil der Motorräder handelt es sich um Maschinen der Marke BMW. Von der Zeit weit vor dem Zweiten Weltkrieg bis in die jüngere Vergangenheit waren fast alle Modellreihen und Ausführungen des Münchner Herstellers vertreten.

Auch Motorräder von Horex, NSU, Maico und weiterer inzwischen untergegangener deutscher Hersteller waren zu besichtigen. Nicht zu vergessen die Klassiker aus Japan, England und Italien. Für die Besucher jedenfalls war es eine Augenweide, die liebevoll gepflegten Zeitzeugen vergangener Motorradtechnik zu bewundern.

Zeit für << Benzingespräche >>

Nach der Rückkehr der Fahrzeuge ging es zum gemütlichen Ausklang ins Vereinsheim der Trachtler und Schützen. Diese versorgten die Gäste mit frischem Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Dort gab es auch Gelegenheit für ausgedehnte << Benzingespräche >> und einen regen Erfahrungsaustausch rund um Erhalt und Restaurierung der historischen Vehikel.

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