Offener Brief
Rudolf Vieweger vom FC Füssen im Interview zur Korruptions-Affäre in der Fifa

Vor gut einer Woche wurde es Rudolf Vieweger (62) zu bunt. Der Vorsitzende des FC Füssen verfasste einen offenen Brief an den Präsidenten des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), Rainer Koch. Das Thema: Die Korruptions-Affäre in der Fifa, die Vieweger unsäglich findet.

Mittlerweile ist Sepp Blatter zwar als Fifa-Präsident zurückgetreten. Doch das ist Vieweger nicht genug.

Herr Vieweger, was wollten Sie mit dem offenen Brief erreichen?

Rudolf Vieweger: In meinem Verein wird alles ehrenamtlich gemacht. Wir müssen zwei mal nachrechnen, ob wir unseren Ehrenamtlichen ein paar Euro im Monat Benzingeld zahlen können oder nicht. Und bei der Fifa wirtschaften die Bosse raffgierig die Millionen in die eigene Tasche. Da geht mir der Hut hoch. Ich habe in meinem Brief deshalb den Bayerischen Fußball-Verband dazu aufgefordert sich klarer davon zu distanzieren.

Mittlerweile ist Sepp Blatter zurückgetreten. Sind Sie nun zufrieden?

Vieweger: Das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein! Ich vermute, dass sich durch die Korruptions-Ermittlungen die Schlinge bei ihm langsam, aber sicher zugezogen hat. Deswegen ist er zurückgetreten. Dort oben müsste ein radikaler Schnitt gemacht werden, um wirklich etwas zu bewirken.

Mehr vollständige Interview lesen Sie in der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 06.06.2015.

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