Umwelt
Ostallgäuer Vogelschützer stellen fest: Enten fürchten Stand-up-Paddler

Stand-up-Paddeln wird immer beliebter. Aufgrund der milden Winter mit eisfreien Gewässern können die Wassersportler wie Paddler, Surfer und Kanufahrer, mittlerweile länger im Jahr ihrem Hobby nachgehen. Das bringt neue Konflikte mit Wasservögeln mit sich.
  • Stand-up-Paddeln wird immer beliebter. Aufgrund der milden Winter mit eisfreien Gewässern können die Wassersportler wie Paddler, Surfer und Kanufahrer, mittlerweile länger im Jahr ihrem Hobby nachgehen. Das bringt neue Konflikte mit Wasservögeln mit sich.
  • Foto: Eddi Nothelfer
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Mit der Klimaerwärmung entsteht im Füssener Land ein neuer Konflikt zwischen Wasservögeln und Wassersportlern. „An mehreren Seen war es die vergangenen Jahre möglich, eigentlich durchziehende Wasservogelarten als Überwinterungsgäste zu begrüßen. Noch sind es nur wenige, aber ihre Zahl nimmt zu“, sagt Peter Griegel, stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren des Landesbundes für Vogelschutz (LBV). Der Grund: Nicht nur Fließgewässer, auch kleine und größere Seen blieben eisfrei und „die Vögel sparen sich den anstrengenden und gefährlichen Flug über die Alpen, beziehungsweise sogar über die Sahara“, sagt Griegel.

Ihnen gegenüber stehen die Wassersportler. Auch sie nutzen laut dem Vogelschützer die wärmeren Temperaturen dazu, im Winter ihren Hobbys nachzugehen. Zu Surfern, Kitesurfern und Kanufahrern (um nur ein paar zu nennen) kommen neu Stand-up-Paddler (SUP) dazu. Diese Trendsportart, bei der man auf einer Art Surfbrett steht und sich mit einem Paddel vorwärtsbewegt, wird immer populärer und ist mit Neoprenanzügen auch bei kühlem Wetter machbar.

Warum die Tiere Angst vor den Wassersportlern haben und wie die Vogelschützer die Probleme beheben möchten, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 08.11.2018.

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