Eishockey-Pressemitteilung
EV Füssen qualifiziert sich für Aufstiegsrunde zur Oberliga

Zwei Drittel lang war es das erwartete und hart umkämpfte Match, am Ende hatten die Gäste aber nicht mehr viel zuzusetzen, und so ging der Sieg im Heimspiel gegen die EA Schongau letztendlich verdient mit 6:3 (3:1, 1:2, 2:0) an den EV Füssen. Dieser fuhr damit die letzten fehlenden Punkte ein und hat sich als erstes Team der Bayernliga für die kommende Aufstiegsrunde zur Oberliga qualifiziert.

Nach dem Sieg gegen Peißenberg war klar, dass die Gäste aus Schongau mit breiter Brust am Kobelhang antreten werden. Der EVF wirkte dagegen im ersten Abschnitt nicht ganz bei der Sache, es fehlte an Laufbereitschaft und Einsatzwille. Den Mammuts gehörte die Anfangsphase, und so fiel auch bei ihrem ersten Überzahlspiel folgerichtig das 0:1 durch Matthias Müller. Der erste Torschuss der Füssener war ein besonderer. Lubos Velebny zog von der eigenen blauen Linie ab und überwand Gästekeeper Blankenburg zum überraschenden Ausgleich. Schongau blieb aber auch in der Folge spielbestimmend, ehe Tobias Meier mit einem Alleingang die erste richtige EVF-Chance hatte. Eine Undiszipliniertheit der einsatzfreudigen Gäste brachte dann eine vierminütige Überzahl, welche Marc Besl zur Führung nutzte. Eine der entscheidenden Szenen der Partie fand in der 17. Spielminute statt. Schongau traf nur die Lattenunterkante, von wo aus die Scheibe wieder ins Feld sprang, und im direkten Gegenzug versenkte der Youngster im Füssener Team, der 17-jährige Julian Straub, den Konter zum 3:1. Tobias Meier scheiterte noch mit einem Unterzahlbreak, und so ging ein erster Abschnitt zu Ende, in welchem die EAS die bessere Mannschaft war, Füssen aber durchaus seine Chancen hatte und in Führung lag.

Wild ging es auch im Mitteldrittel zu. Bis zur 30. Minute hatten beide Teams mehrere Alleingänge auf das gegnerische Tor zu verzeichnen, Ron Newhook scheiterte zudem am Pfosten. Dann hagelte es Strafzeiten auf beiden Seiten. Kaum hatten beide wieder volle Stärke auf dem Eis stocherte Matthias Müller die Scheibe zum Anschlusstreffer ins Netz. Es blieb ein offenes Spiel, auch weil Schongau mit einem Glückstor auch noch ausgleichen konnte. Ein abgefälschter Schuss senkte sich in einer hohen Bogenlampe über Benedikt Hötzinger hinweg zum 3:3 ins Netz. Das war EVF-Stürmer Marc Besl zu viel, er startete zu einem unwiderstehlichen Solo, und brachte sein Team nur 29 Sekunden später wieder in Front.

War das Spielgeschehen bis dahin ziemlich ausgeglichen, musste Schongau dem Tempo im letzten Abschnitt deutlich Tribut zollen. Offensiv ging fast nichts mehr zusammen, nur in der 53. Minute gab es noch eine gute Torchance. Füssen beherrschte dagegen jetzt die Partie. In Überzahl traf Maximilian Dropmann die Latte, ehe Marius Klein mit einem Tor des Prädikats „Trickkiste“ das verdiente 5:3 erzielte. Eric Nadeau und Tobias Meier scheiterten danach jeweils knapp am sechsten Treffer, ehe es wieder ziemlich ruppig wurde. Der negative Höhepunkt war der Ausraster von Gästetrainer Roman Mucha, der den Schiedsrichter verbal und gestikulierend anging und mit einer Spieldauer- sowie einer Matchstrafe belegt wurde. Damit spielte der EVF die letzten vier Minuten durchweg in Überzahl, und als Schongau nach einem Wechselfehler nochmals eine Strafzeit bekam, jagte Tyler Wood die Scheibe zunächst an den Torpfosten, ehe der zweite Versuch aus gleicher Position zum Endstand von 6:3 saß.

Nach dem Spiel beklagten sich beide Trainer über eine harte Gangart der Gegenseite, und während Roman Mucha sein Team auf Augenhöhe sah, war Andreas Becherer froh, dass sich sein Team nicht „vom „Gehacke hat anstecken lassen“.

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