Eishockey
EV Füssen gewinnt mit 8:1 gegen den TSV Peißenberg

Keine Chance für den TSV Peissenberg: Der EV Füssen siegt mit 8:1.
  • Keine Chance für den TSV Peissenberg: Der EV Füssen siegt mit 8:1.
  • Foto: EV Füssen
  • hochgeladen von David Yeow

Absolut chancenlos war der TSV Peißenberg beim vierten Sieg des EV Füssen in Folge. Ein 8:1 (2:0, 4:0, 2:1) stand am Ende auf der Anzeigetafel, und das war den Gästen bei allem Respekt noch eher geschmeichelt. Vor allem in den ersten beiden Abschnitten sahen sie mit ihrem kraftlosen Auftritt alles andere als gut aus, während die Schwarz-Gelben mit viel Elan auf das Tor von Jakob Goll, dem mit Abstand besten Spieler der Eishackler, spielten.

Ehrung vor dem Spiel: EVF-Kapitän Eric Nadeau bestritt jüngst sein 555. Spiel für den EV Füssen, und erhielt zu diesem besonderen Anlass ein spezielles Trikot überreicht. Vielen Dank, Eric Nadeau. Danach gab es Einbahnstraßen-Eishockey zu sehen, Peißenberg war mit dem Spieltempo zumindest in den ersten beiden Abschnitten völlig überfordert. Nach zehn Sekunden erfolgte die erste Torchance des Heimteams, in der siebten Minute war es Verteidiger Christian Krötz, der bei angezeigter Strafe eine schöne Kombination mit seinem ersten Saisontor zum 1:0 abschloss. Nicht nur deswegen war der Treffer ein besonderer. Die Vorlage von Ron Newhook war dessen 1000. Assists im Seniorenbereich. Gratulation an Ron für diese herausragende Leistung. Danach gab es eine Strafzeit wegen Spielverzögerung gegen den EVF, und hier hätte der TSV in Überzahl beinahe ausgeglichen, die Scheibe landete an der Latte. Kurios: Es sollte eine von nur zwei Torchancen der Gäste in den ersten vierzig Minuten sein. Marius Klein traf danach auf Füssener Seite das Gestänge, ehe Samuel Payeur den längst fälligen zweiten Treffer erzielte.

Im Mitteldrittel stand Torhüter Goll noch mehr im Mittelpunkt des Geschehens, ihm war es zu verdanken, dass es nicht zu einem Schützenfest kam. Trotzdem traf Ron Newhook bei einer weiteren angezeigten Strafe zum 3:0, ehe zur Hälfte der Partie Marc Besl einen absoluten Traumangriff mit dem vierten Tor krönte. Tobias Meier nach punktgenauem Zuspiel von Eric Nadeau und erneut Marc Besl machten das halbe Dutzend voll.

Im letzten Drittel ließ es der EVF dann deutlich ruhiger angehen. Ondrej Zelenka kam für Markus Vaitl ins Team, und es kam zu Reihenumstellungen. Nun waren die Peißenberger besser im Spiel und hatten bei einem Alleingang von Clairmont auch eine sehr gute Chance, die der wenig beschäftigte Andi Jorde im Füssener Tor aber entschärfte. Einen Konter verwandelte Samuel Payeur zum 7:0, ehe Marius Klein ein schönes Zuspiel von Thomas Böck zum 8:0 einnetzte. Eine Minute erzielte Maximilian Malzatzki den Ehrentreffer für den TSV, bei einem Überzahlspiel wäre beinahe auch noch der zweite gefallen, der EVF klärte auf der Torlinie. Der Leser möchte es verzeihen, dass die Füssener Torchancen in diesem Spiel nicht alle einzeln aufgeführt werden, es waren einfach zu viele. Am Ende ein wichtiger Sieg des EVF, der in Hinblick auf den Aufstieg sowie auf die Meisterschafts-Playoffs weiterhin alle Möglichkeiten offen lässt. Füssen liegt vier Spieltage vor Ende der Rund weiterhin punktgleich mit dem Tabellenzweiten TEV Miesbach.

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