Angriff
Nachdem zehn Personen in Füssen auf ihn eingeschlagen haben, äußert sich der Betreiber des Camping-Shops

Thomas Kölling mit seinem eineinhalb Jahre alten Sohn Mian in seinem Füssener Camping-Shop. Rechts daneben ist die Gefriertruhe zu sehen, auf die das zweijährige Kind der Großfamilie geklettert ist.
Thomas Kölling mit seinem eineinhalb Jahre alten Sohn Mian in seinem Füssener Camping-Shop. Rechts daneben ist die Gefriertruhe zu sehen, auf die das zweijährige Kind der Großfamilie geklettert ist. (Foto: Dominik Riedle)

Als Karatelehrer ist Thomas Kölling hart im Nehmen. Seit fast 30 Jahren betreibt er den Sport und führt die Sportschule Shinto Füssen. Doch was ihm an jenem Tag widerfährt, hat der 46-Jährige auch mehr als eine Woche nach dem Vorfall noch nicht endgültig verdaut. Seine Wunden sind inzwischen äußerlich nahezu verheilt – aber im Kopf spielen sich die Szenen immer noch ab.

Rückblende: An jenem Nachmittag sieht Kölling, dass ein zweijähriges Kind in seinem Füssener Camping-Shop auf die Gefriertruhe geklettert ist und ein Eis herausgeholt hat. Doch der Knirps schafft es nicht mehr, von der Truhe herunterzukommen. „Er hat sich mit beiden Händen abgestützt und das verpackte Eis in den Mund genommen“, erzählt Kölling, der das Kind daraufhin herunter nimmt und seiner Mutter, die sich vor dem Geschäft aufgehalten hat, übergibt. Diese bittet er, zwei Euro zu bezahlen, da das Kind das Eis in den Mund genommen habe und er die Ware nicht mehr verkaufen könne.

Die ganze Geschichte und wie es Kölling heute geht, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 12.07.2018.

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