Kirchenasyl
Die Türmer von Pfronten: Seit zwei Monaten leben zwei Syrer in einem evangelischen Gotteshaus

Mohammad streicht sich mit der Hand übers Gesicht und verzieht es: 'Jetzt ich lebe hier. Muss bleiben sechs Monate', erzählt der Syrer von seiner besonderen Situation, dem Kirchenasyl, bei dem er das Gotteshaus monatelang nicht verlassen sollte. Der 27-Jährige spricht, wenn auch noch etwas abgehackt, schon recht verständlich Deutsch.

Was tut Mohammad die ganze Zeit in der Kirche? 'Ich schlafe viel.' Er muss lachen, wird wieder ernst. 'Und Deutsch lernen.' Seit zwei Monaten gibt die evangelische Kirchengemeinde Pfronten ihm und seinem Landsmann Aiman Asyl. Die beiden hätten nach Ungarn abgeschoben werden sollen. Dort hatten sie zuerst das Areal der Europäischen Union betreten.

Doch die Bedingungen in Ungarn seien sehr schlecht gewesen. In dieser Zeit nämlich müssten die Behörden den Abschiebungsbescheid für die beiden Syrer durchsetzen. Schaffen sie das nicht, können die Flüchtlinge ihren Asylantrag auch in Deutschland stellen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung und den Heimatzeitungen vom 18.05.2015.

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