Kontrolle
Kinder spielen ungesichert auf der Ladefläche: Bundespolizei nimmt bosnischen Schleuser in Füssen fest

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (3. Juni) einen mutmaßlichen Schleuser auf der A7 festgenommen. Im Kleintransporter des Bosniers befanden sich sieben weitere Personen. Vier Kinder saßen ungesichert auf der Ladefläche.

In den Vormittagsstunden überprüften Bundespolizisten in einer Kontrollstelle in Füssen die Insassen eines Transporters mit italienischer Zulassung. In dem für sechs Personen ausgelegten Fahrzeug saßen insgesamt acht bosnische Staatsangehörige.

Unter ihnen befanden sich sechs Kindern im Alter von ein bis elf Jahren. Davon war nur der einjährige Junge im Kindersitz angeschnallt. Auf der hinteren Ladefläche spielten die restlichen Minderjährigen vollkommen ungesichert auf einer Decke.

Der 36-jährige Fahrer begründete die lebensgefährliche Transportweise, unangeschnallt und ohne Kindersitz, mit dem Platzmangel im Transporter. Anders hätte er sonst nicht alle Familienmitglieder mitnehmen können. Zudem waren die Mutter und alle sechs Kinder ohne die erforderlichen Einreisepapiere unterwegs.

Daraufhin wurde der achtköpfigen Familie die Einreise in das Bundesgebiet verweigert. Das Familienoberhaupt wird sich strafrechtlich wegen der versuchten Schleusung verantworten müssen.

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