Streit
Vor dem Bürgerentscheid in Füssen: Heftiger Schlagabtausch am Weißensee

Der Kiosk am Weißensee.
Der Kiosk am Weißensee. (Foto: Heinz Sturm)

Soll das bisherige Kiosk-Areal am Weißensee erhalten bleiben oder wird der Weg für den Neubau eines Bistros auf der Liegewiese frei gemacht? Darüber entscheiden die Füssener am 22. Juli. Am Mittwochabend trafen die Vertreter beider denkbaren Lösungen aufeinander: Höhnisches Gelächter, heftige Verbalattacken gegen Vertreter der Stadt und des Kommunalparlaments – bei einem Infoabend zum Ratsbegehren für den Neubau eines Bistros am Weißensee schlugen die Wellen zeitweise hoch. Den Argumenten der Bistro-Befürworter schenkten die wenigsten Weißenseer Glauben.

Am Ende kündigte Bürgermeister Paul Iacob an, dass bei der am kommenden Dienstag anstehenden Sondersitzung des Stadtrates zwei Punkte besprochen werden sollen: Zum einen wolle er den Fortbestand des Musikpavillons in seiner jetzigen Form sichern. Zum anderen soll die inzwischen reduzierte Größe des Neubaus fixiert werden – das hatte Vize-Bürgermeister Niko Schulte vorgeschlagen. Widerspruch kommt bereits von der Interessengemeinschaft zum Erhalt des bisherigen Kiosk-Areals: Eine Abstimmung im Stadtrat zur Größe des Neubaus „ist in der jetzigen Phase vor dem Bürgerentscheid nicht zulässig“, teilte deren Sprecher Christian Schneider mit.

Wie die Debatte verlief und welche Kommunalpolitiker besonders viel Kritik einstecken mussten, lesen Sie am Freitag in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 13.07.2018.

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