Streit
Schwangauer Ortgsruppe der Wasserwacht wird zwangsweise aufgelöst

Ein vergilbtes Schild ist das einzige, was an der Franz-Wölfle Hütte noch daran erinnert, dass dort einmal eine Rettungsstation der Wasserwacht war.
  • Ein vergilbtes Schild ist das einzige, was an der Franz-Wölfle Hütte noch daran erinnert, dass dort einmal eine Rettungsstation der Wasserwacht war.
  • Foto: Benedikt Siegert
  • hochgeladen von Michelle Aus dem Bruch

„Ein menschliche Sauerei“, nennt es Uwe Kschier, was in den vergangenen Monaten passiert ist. Der 61-Jährige war bis Dezember Vorsitzender der Ortsgruppe der Wasserwacht in Schwangau. Die Betonung liegt auf war, denn im Dezember vergangenen Jahres bekam er vom Vorsitzenden der Kreiswasserwacht, Andreas Haust mitgeteilt, dass dieser die Ortsgruppe auflöst.

Der Grund: Die Schwangauer verfügen über keinen Rettungsschwimmer mehr, der die dafür notwendigen Lehrgänge absolviert hat. Auch an den regelmäßigen Sitzungen im Kreis würden sie sich nicht beteiligen und Wahlvorschriften missachten, heißt es.

Als Konsequenz daraus, kündigte der BRK-Kreisverband, dem die Wasserwacht untergliedert ist, auch den Mietvertrag mit der Gemeinde Schwangau über deren Franz-Wölfle-Hütte am Schwansee. Nach über 30 Jahren. Der Kontrakt war aus Sicht des BRK nicht mehr rechtsgültig.

Kschier hält all das für vorgeschobene Argumente. Funktionär Haust hält dagegen: „Es macht keinen Sinne eine Rettungsstation wie die am Schwansee zu betreiben, ohne ausgebildete Retter zu haben“, sagt der Arzt aus Roßhaupten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 13.03.2018.

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