• 16. April 2018, 07:26 Uhr
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Beratungsstelle
Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Füssen als Abtreibungsgrund

(Foto: Ralf Lienert)

Kann ich das Kind überhaupt bekommen? Wo sollen wir dann wohnen? Diese Ängste tauchten im vergangenen Jahr beim Außensprechtag von Pro Familia in Füssen „im Vergleich zu anderen Städten überproportional oft auf“, sagt Steffi Kempter. Sie war dort das erste Vierteljahr nach Einführung des Außensprechtags im April 2017 für die Beratungen zuständig. Ab Juli übernahm ihre Kollegin Jutta Sagna.

Auch sie bestätigt: „Der Wohnungsaspekt spielt in Füssen und Umgebung eine große Rolle.“ Das geht laut der beiden Sozialpädagoginnen soweit, dass Frauen beziehungsweise Paare sogar über eine Abtreibung nachdenken, aus Angst, für sich und das Kind oder die größere Familie keine passende Unterkunft zu finden.

„Gerade für Alleinerziehende ist es ein brisantes Thema, in und um Füssen geeigneten Wohnraum zu finden“, sagt Sagna. „Mir ist aufgefallen, dass es hier eine sehr große Frustration gibt, auch bei Familien, in denen ein weiteres Kind dazu kommt und die dann Angst haben, keine größere Wohnung zu finden“, ergänzt Kempter.

Mehr über das Thema und den Außensprechtag in Füssen erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 16.04.2018.

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