Erfolgsgeschichte
In der Gemeinschaft Sport treiben

Bereits zum 25. Mal findet in diesem Jahr die Füssener Stadtolympiade statt. Vom 2. bis 11. Juli werden sich wieder mehrere 100 Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen messen. Dabei steht bei allen Wettkämpfen – ob für die Kinder und Jugendlichen, in der Mannschaft oder im Einzel eines im Vordergrund: Der Spaß, in der Gemeinschaft Sport zu treiben. Begonnen hat alles im Jahr 1991 mit 142 Teilnehmern. Ein Name fällt mit den Füssener Sporttagen fast immer: Markus Gmeiner. Nicht nur, dass er seit 25 Jahren dafür sorgt, dass diese Veranstaltung immer reibungslos über die Bühne geht. Er ist mitverantwortlich dafür, dass eine Woche in Füssen von klein bis groß ziemlich viele Bürger vom Sportvirus infiziert sind. 'Die Füssener Sporttage waren sozusagen mein erster Akt als Sportbeauftragter der Stadt Füssen', erzählt er. Damals gab es bereits in Kaufbeuren eine Stadtolympiade und Gmeiner hatte die Idee, so etwas auch in Füssen zu machen. Zusammen mit der damals ins Leben gerufenen Interessengemeinschaft Füssener Sportvereine machte er sich an die Arbeit. Und so konnten sich 1991 die ersten Teilnehmer in den verschiedensten Disziplinen untereinander messen.

Insgesamt 12.270 Sportler haben in den vergangenen 24 Jahren an der Stadt­olympiade teilgenommen, darunter allein 2.572 Kinder und Jugend­liche. Immer wieder gab es kleine Veränderungen, um weiter attraktiv zu bleiben. Gab es in den Anfangsjahren noch eine Reha-Olympiade, stellte man diese 2006 ein. 2000 kam die Kinder- und Jugendolympiade dazu. In diesem Jahr findet zum dritten Mal der Wettbewerb 'Ü 30' statt. Hier wird auf das Alter der Teilnehmer Rücksicht genommen. Deshalb stehen Curling, Volleyball, Tischtennis, Badminton und Luftgewehrschießen auf dem Programm. Einer, der seit Anfang an dabei ist, ist Manfred Schweinberg. Von Beginn an hat ihn der Spaß an der Veranstaltung angetrieben – egal ob im Einzel, Herren- oder Mixed-Team. 'Und ich hatte das Glück gesund geblieben zu sein', so Schweinberg. Eine spezielle Vorbereitung neben seinen sonstigen sportlichen Aktivitäten gibt es nicht. Für ihn haben alle Wettbewerbe ihren eigenen Reiz. 'Das Rudern im Kahn um die Bananeninsel ist jedoch immer eine besondere Gaudi – insbesondere bei Wellengang.'

In diesem Jahr gibt es zum Jubiläum ein Fußball-Prominentenspiel am Sonntag, 5. Juli, 18 Uhr, bei dem sich die Stadträte gegen die IFS-Vorstände messen. Wie in den Anfangsjahren wird es den Einmarsch der Aktiven mit Musik vom Morisse-Parkplatz in den Klosterhof geben. Im Anschluss finden die Eröffnung mit der Auslosung der Mannschaften und eine Opening-Party im Klosterhof statt. Die Playersnight am Samstag, 11. Juli, hat in diesem Jahr einen neuen Standort und zieht ins Festzelt am Morisse-Parkplatz. Wie immer werden die Sportler dann wieder alles gegeben haben und zur Siegerehrung den Marsch zur Bühne zelebrieren – oft in den lustigsten Verkleidungen. Angefangen hatte damit wohl das 'Schwoasee-Team'. Die Mitglieder erschienen zur Siegerehrung einheitlich mit Krawatte. Im nächsten Jahr ließen sich die Rathaus-Tigers nicht lumpen: Jeans, weißes Hemd und natürlich die Stadt-Füssen-Krawatte waren Pflicht.

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