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Nach tödlichem Badeunfall
Suche nach Vermisstem (70) im Bodensee geht weiter

Am Mittwoch hat sich ein tragischer Unfall auf dem Bodensee ereignet.
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  • Am Mittwoch hat sich ein tragischer Unfall auf dem Bodensee ereignet.
  • Foto: Davor Knappmeyer
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

+++ Update 24. August 2020, 11:16 Uhr+++
Mit einem Sonarboot möchte die Kriminalpolizei Lindau am Montag Bereiche des Bodensees mit Sonarbooten absuchen. Das teilt Polizei-Pressesprecher Holger Stabik auf Anfrage mit. Demnach sollen mit den Booten Auffälligkeiten auf dem Seegrund festgestellt werden. Nach Auswertung der Bilder sollen Taucher am Dienstag gegebenenfalls verdächtige Stellen absuchen.

+++ Update 20. August 2020, 11:57 Uhr +++

Die Polizei hat am Donnerstag gegen Mittag die Suche nach dem noch vermissten 70-Jährigen unter Einsatz eines Polizeihubschraubers und zwei mit Sonar ausgestatteten Polizeibooten der Bereitschaftspolizei und der Wasserschutzpolizei fortgesetzt.

Im Zusammenhang mit dem Badeunfall sucht die Polizei Lindau nach einem wichtigen Zeugen. Ein Mann soll den Verunglückten gleich zu Beginn geholfen haben und unterstützte sie auch dabei, das Boot an Land zu bringen. Der Unbekannte stellte sich als Segellehrer und sprach mit österreichischem Akzent. Er war mit einem Segelboot in der Reutiner Bucht unterwegs und hatte seine Familie mit an Bord. Die Polizei bittet den Helfer, sich dringend unter der Telefonnummer 08382/910-0 zu melden.

Bezugsmeldung: 20. August 2020, 06:27 Uhr

Tragischer Badeunfall am Mittwochnachmittag in der Reutiner Bucht in Lindau: Ein 71-jähriger Bootsführer verstarb, ein weiterer Mann wird noch vermisst.

Nach Angaben der Polizei war ein mit acht Personen besetztes Boot in der Bucht und stoppte dort für einen Badeaufenthalt. Ein 73-Jähriger und ein 70-Jähriger gingen zum Schwimmen ins Wasser. Dabei traten bei dem 73-Jährigen offensichtlich gesundheitliche Probleme auf, woraufhin der 71-jährige Bootsführer ebenfalls ins Wasser sprang.

Der 73-Jährige konnte einen Rettungsring greifen und wurde anschließend zum Boot geschleppt. Gleichzeitig bekam allerdings auch der Bootsführer Probleme im Wasser, den man noch zum Boot brachte. Der 71-Jährige wurde reanimiert, verstarb jedoch schließlich im Krankenhaus.

Der 70-Jährige ging während des Vorfalls ebenfalls unter und wird weiter vermisst. Wie die Polizei mitteilt, konnten Einsatzkräfte den Mann trotz umfangreicher Suchmaßnahmen noch nicht finden. Neben vier Hubschraubern waren auch 17 Einsatzboote aus Bayern, Baden-Württemberg und Österreich an der Suche beteiligt. Wegen Einbruch der Dunkelheit brachen die Einsatzkräfte die Aktion ab, sie soll am Donnerstag fortgesetzt werden.

Wie bei tödlichen Badeunfällen üblich, übernimmt die Kriminalpolizei Lindau die weitere Sachbearbeitung, heißt es von der Polizei.

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