Bis zu 350 Personen auf Parkplatz am Bodenseecenter
Autorennen, laute Musik und Müll: Hunderte Tuner treffen sich in Friedrichshafen

In Friedrichshafen haben sich am Wochenende zahlreiche Anhänger der Tuner- und Posingszene getroffen.
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  • Foto: Toby_Parsons von Pixabay
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Hunderte Anhänger der Poser- und Tuning-Szene haben sich am vergangenen Samstag in Friedrichshafen getroffen und für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Autoliebhaber trafen sich laut Polizei insbesondere am hinteren Hafen und auf dem Gelände des Bodenseecenters. Zu Spitzenzeiten waren etwa 350 Personen auf dem Parkplatz am Bodenseecenter.

Sie sorgten bis in den frühen Sonntagmorgen für Ärger. Die Anwesenden aus verschiedenen Teilen Deutschlands und aus dem benachbarten Ausland campierten teils mit Stühlen und Tischen in Friedrichshafen und hörten dabei laut Musik. Viele Anwohner fühlten sich durch die Musik und den entstandenen Müll gestört und riefen die Polizei. Zeitgleich lieferten sich mehrere Autofahrer auf der Messestraße ein Rennen, das erst durch das Einschreiten der Polizei unterbunden wurde.

Platzverweise, Fahrverbote und Bußgeld

Die Polizei konnte das Treffen, das wohl über Soziale Medien organisiert worden war, auflösen. Mehrere Autofahrer erhielten Platzverweise. Bei Geschwindigkeitsmessungen gingen den Beamten mehrere Raser ins Netz. Auf mehrere Fahrer kommen nun Fahrverbote zu. Einem 20-jährigen Audi-Lenker, der während der Fahrt unter Alkoholeinfluss stand, wurde die Weiterfahrt gänzlich untersagt. Ihn erwarten nun neben einer Anzeige ein saftiges Bußgeld, ein Fahrverbot sowie Punkte in Flensburg.

Polizei legt Augenmerk auf Poser- und Tuningszene

Die Polizei legt derzeit ein Augenmerk auf die Poser- und Tuningszene, die dadurch auffällt, dass sie sich bewusst über Regeln hinwegsetzt. Polizeipräsident Stürmer macht deutlich: "Rücksichtsloses und
verantwortungsloses Auto-Posing wird von uns nicht geduldet." Durch gezielte Kontrollen, konsequentes Einschreiten und eine entsprechende Verfolgung von festgestellten Verstößen tritt die Polizei dem entgegen. "Die Verursacher müssen wissen, dass eine Gefährdung oder Belästigung anderer spürbare Konsequenzen
hat", so Stürmer.

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