Wildunfall nicht gemeldet
Autofahrerin (57) fährt bei Erkheim Reh an und lässt es qualvoll verenden

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Am frühen Donnerstagmorgen hat eine Autofahrerin (57) zwischen Mindelheim und Erkheim ein Reh angefahren. Das Reh ist anschließend davongelaufen. Die Frau hat den Unfall erst am späten Nachmittag gemeldet wegen ihrer Versicherung - zu spät für das Reh.

Ein Jäger hat das Reh später gefunden. Es hatte sich lediglich die Hinterläufe gebrochen und sich laut Polizei vermutlich den ganzen Tag im Straßengraben gequält, bis es irgendwann jämmerlich verendet ist.

Die 57-Jährige erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz. Sie habe "das unnötige, lange Leiden des Tieres verursachte, indem sie sich nicht um das Tier kümmerte", so der Polizeibericht. Hätte sie den Unfall gleich gemeldet, hätte der Jäger das Tier zeitnah erlösen können.

Die Polizei weist darauf hin, dass grundsätzlich jeder Fahrzeugführer dafür verantwortlich ist, nach einem Unfall mit einem Tier dessen unnötige Leiden zu verhindern. Dafür reicht bereits aus, sofort die Polizei zu verständigen.

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