Zweithöchster Berg der Welt
Zum ersten Mal im Winter bestiegen: Nepalesen nach drei Wochen Fußmarsch auf K2

Zehn Männer aus Nepal haben das Unmögliche geschafft. Sie haben den letzten und schwierigsten Achttausender im Winter bestiegen. Den K2.
  • Zehn Männer aus Nepal haben das Unmögliche geschafft. Sie haben den letzten und schwierigsten Achttausender im Winter bestiegen. Den K2.
  • Foto: picture-alliance / dpa | Keystone
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Der K2 ist mit 8.611 Metern der zweithöchste Berg der Welt. Er gilt als der schwierigste Berg unter den Achttausender. Im Jahr 1954 wurde der K2 zum ersten Mal im Sommer bestiegen. Jetzt, 67 Jahre später, ist es einer Gruppe von zehn Nepalesen gelungen, den K2 erstmals auch im Winter zu besteigen. Zuvor hatte es noch keine Expedition geschafft, im Winter über die 7.650 Meter Grenze zu kommen. 

Drei Wochen Fußmarsch zum Gipfel

Die zehn Männer starteten am Samstag, 26. Dezember 2020 mit ihrem Aufstieg. Genau drei Wochen später standen sie dann gemeinsam auf dem Gipfel des K2, der auf der Grenze von Pakistan zu China liegt.

Unter der Leitung von Nimsdai Purja und Mingma G. erreichten die Männer am Samstag, den 16. Januar 2021 gegen 17 Uhr Ortszeit gemeinsam ihr Ziel. 

Um den historischen Augenblick zusammen erleben zu können, hielten die Männer laut dem Deutschen Alpenverein (DAV) etwa 700 Meter vor dem Gipfel an und warteten, bis ihre Gruppe komplett war. Die letzten Schritten ging die Gruppe dann gemeinsam. 

Spanischer Alpinist verunglückt

Während die zehn Männer ihre Tour auf der Abruzzi-Route beenden konnten, schaffte es ein anderer Alpinist nicht. Laut DAV verunglückte der spanische Alpinist Sergi Mingote am Tag des Gipfelerfolgs bei dem Versuch, den K2 zu besteigen.

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