Regionalliga
Heimspiel am Freitag: FC Memmingen trifft auf SV Schalding-Heining

Vor dem Regionalliga-Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr) hat der FC Memmingen an den Gegner SV Schalding-Heining eigentlich ganz gute Erinnerungen. Zum Abschluss der vergangenen Saison siegte Memmingen mit 1:0 und belegte in der Abschlusstabelle Rang sieben, was das bislang beste Abschneiden im bayerischen Fußball-Oberhaus bedeutete. Auf diesem siebten Platz rangieren nun die Gäste, mit denen der FCM mit einem Heimsieg nach Punkten gleichziehen will.

Nach zwei Niederlagen hintereinander ist es für Trainer Christian Braun ein ganz wichtiges Spiel: Der Druck punkten zu müssen, ist gestiegen. Das weiß auch Routinier Andreas Bobo Mayer. In der Tabelle ist zwar bis auf den souveränen Spitzenreiter SSV Jahn Regensburg alles eng beieinander. Bei einer neuerlichen Niederlage dürfte es im Umfeld aber naturgemäß unruhiger werden. Wir dürfen trotzdem nicht die Nerven verlieren, redet Mayer seinen Kameraden ins Gewissen gegen Schalding-Heining wieder konzentriert zu Werke zu gehen.

So wie in Burghausen, zumindest in der ersten Halbzeit. Da waren die Memminger eigentlich auf einem guten Weg, haben aber ihre Chancen nicht verwertet. Ähnlich ging es dem Freitags-Gegner zuletzt gegen den FC Bayern München II, als sich Trainer Mario Tanzer schon auf der Siegerstraße wähnte und am Ende beim 1:2 doch mit leeren Händen dastand. Gegen die Favoriten der Liga muss eben alles passen, um voll zu punkten.

Mit viel Dusel ging beispielsweise Burghausen gleich nach der Pause in Führung. Kurz vor der Halbzeit hatte FCM-Torjäger Michael Geldhauser bei einer ganz ähnlichen Situation Pech gehabt. Gegen Schalding wird es wieder ein ganz anderes Spiel als in Burghausen oder gegen Rain, sagt Braun voraus. Wobei die Heimniederlage vor zwei Wochen gegen Rain noch nicht ganz verdaut ist. Hier konnte die Mannschaft nicht an die guten Auftritte gegen Illertissen oder 1860 II anknüpfen und will deshalb vor eigenem Publikum etwas gutmachen.

Schalding-Heining ist zwar vielleicht vom Namen her nicht der attraktivste Gegner, darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Die Passauer Vorstädter verfügen um Kapitän Josef Eibl über eine gestanden Viertliga-Truppe, die durch Zugänge im Sommer qualitativ noch dazu gewonnen hat und im Gegensatz zum FCM in Bestbesetzung antreten kann. Defensiv stark und schnell im Umschaltspiel nach vorne, kennt Braun deren Stärken. Vor der Begegnung gegen Bayern II standen die Niederbayern noch auf Tabellenplatz drei und haben in der noch recht jungen Saison schon zwei Auswärtssiege auf dem Konto. Was Warnung genug sein sollte.

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