Fußball
Fehlerquote des FC Memmingen soll bist zum Spiel gegen die SpVgg Oberfranken Bayreuth gesenkt werden

Thomas Reinhardt kränkelte am vergangenen Wochenende und konnte beim Regionalliga-Spiel in Illertissen nicht live dabei sein. Im Krankenbett hatte der Trainer aber ausgiebig Zeit, das Video von der 1:4 Derbyniederlage zu studieren. Bei allem Verdruss über einen nicht gegebenen Treffer und strittige Abseitsentscheidungen, noch mehr ärgerten ihn die haarsträubenden Fehler der Spieler, die zu den Gegentreffern geführt hatten.

Dabei hatte er mit seinem Trainerkollegen Christian Braun gerade noch zum Vorrundenschluss eine zufriedenstellende Bilanz gezogen und mehr Stabilität in der Mannschaft ausgemacht. Mit den beiden Pleiten zum Rückrundenstart waren diese Worte schon wieder Makulatur.

So werden die Sätze vor dem letzten Heimspiel vor der Winterpause am Samstag (14 Uhr) gegen die SpVgg Oberfranken Bayreuth schon wieder martialischer. Wir müssen Gras fressen, fordert Reinhardt Einsatz bis zum Umfallen und vor allem einen Heimsieg, dann würden wir mit Bayreuth gleichziehen, hätten 25 Punkte, was nicht optimal ist, aber einigermaßen zufriedenstellend wäre.

Damit es gegen Bayreuth klappt, muss die individuelle Fehlerquote auf jeden Fall geringer werden. Es hat nämlich nicht nur in der Abwehr gekränkelt. Hier wurde schmerzlich Sebastian Schmeiser vermisst. Drei Halbzeiten hat er zuletzt gefehlt schmerzlich.

Die Bilanz waren gleich sieben Gegentreffer. Schmeiser gilt zwar nicht gerade als Trainingsweltmeister, aber zuverlässig in der Defensive, der Ruhe auf seine Nebenleute ausstrahlt. Mit ihm läuft es jedenfalls besser als ohne ihn.

Einen guten Lauf hatte bis zu seiner Leisten-OP auch Sebastian Bonfert. Nach seiner Zwangspause gehört der Kapitän gegen Bayreuth wieder zum Aufgebot. Gut möglich, dass Bonfert von Beginn an spielt.

Vielleicht aber nicht auf seiner angestammten Sechser-Position, sondern direkt hinter der Spitze. Entwarnung gibt es bei Andreas Bobo Mayer, der sich im Training eine Zerrung zugezogen hatte, aber spielen kann.

Bis auf den Langzeit-Verletzten Jonas Meichelböck und Dominic Robinson (beginnt wieder in der U21) könnte somit fast der komplette Kader bei letzten Aufgalopp 2015 vor eigenem Publikum zur Verfügung stehen. Nächste Woche geht es noch zum TSV 1860 München II.

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