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Fußball-Hammer!
12 europäische Spitzenklubs schließen sich zu "Super League" zusammen

Die Europäische Superliga kommt! Was lange befürchtet und immer wieder angedeutet wurde, scheint nun wirklich in die Tat umgesetzt zu werden. Das bestätigten 12 Vereine Sonntagnacht in einem gemeinsamen Statement. (Symbolbild)
  • Die Europäische Superliga kommt! Was lange befürchtet und immer wieder angedeutet wurde, scheint nun wirklich in die Tat umgesetzt zu werden. Das bestätigten 12 Vereine Sonntagnacht in einem gemeinsamen Statement. (Symbolbild)
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Die Europäische Superliga kommt! Was lange befürchtet und immer wieder angedeutet wurde, scheint nun wirklich in die Tat umgesetzt zu werden. Das bestätigten 12 Vereine Sonntagnacht in einem gemeinsamen Statement. 

Teilnehmerfeld

Die 12 Mannschaften die als Teilnehmer und gleichzeitig als Gründungsmitglieder feststehen sind:

  • aus Italien: AC Mailand, Inter Mailand, Juventus Turin
  • aus Spanien: Athletico Madrid, FC Barcelona, Real Madrid
  • aus England: Liverpool FC, Manchester City, Manchester United, FC Arsenal, Tottenham Hotspur, FC Chelsea 

Aktuell werden noch drei weitere Gründungsmitglieder gesucht. Aufgefüllt werden soll das Feld dann noch mit fünf weiteren Teilnehmern, die sich in der Vorsaison qualifizieren können. 

Drei Vereine verweigern Teilnahme 

Die beiden deutschen Vereine Bayern München und Borussia Dortmund haben sich gegen die Teilnahme an einer Super Liga ausgesprochen. Auch der französische Meister Paris St. Germain wird nach aktuellem Stand nicht teilnehmen. 

Der Modus 

Die insgesamt 20 Vereine werden in zwei 10er Gruppen aufgeteilt. Es wird ein Hin- und ein Rückspiel geben. Die ersten drei jeder Gruppe sind am Ende sicher für das Viertelfinale qualifiziert. Die Fünft- und Sechstplatzierten jeder Gruppe spielen um die beiden letzten Viertelfinalplätze in Hin- und Rückspiel. Ab dem Viertelfinale wird dann ähnlich wie bei der Champions League ein Hin- und Rückspiel ausgetragen. Das Finale findet als Einzelspiel an einem neutralen Ort statt. Die Spiele sollen alle unter der Woche stattfinden und den nationalen Spielplan nicht beeinflussen.

Start unklar - UEFA und FIFA drohen mit Konsequenzen 

"Es wird erwartet, dass drei weitere Vereine vor der Eröffnungssaison beitreten werden, die so bald wie möglich beginnen soll", heißt es in dem gemeinsamen Statement der Clubs. Vorher dürfte es aber noch einige Hürden geben. Die UEFA und die FIFA haben bereits harte Strafen angekündigt, sollte es zu einer solchen Superliga kommen. Die teilnehmenden Mannschaften dürften nicht mehr an UEFA-Wettbewerben (Champions League, Europa League) teilnehmen. Außerdem wird den Spielern gedroht, nicht mehr bei Welt- und Europameisterschaften auflaufen zu dürfen. Man darf also gespannt sein. 

"Gehen auf die Wünsche der Fans ein"

"Wir werden dem Fußball auf allen Ebenen helfen und ihn an seinen rechtmäßigen Platz in der Welt bringen. Fußball ist der einzige globale Sport der Welt mit mehr als vier Milliarden Fans. Als große Vereine sind wir dafür verantwortlich, auf ihre Wünsche einzugehen", so Florentino Pérez, Vorsitzender der Superliga. Ob das wirklich dem Wunsch der Fans entspricht, darf zumindest bezweifelt werden. Bereits seit Jahren stellen sich große Teile der Fans gegen die Gründung einer solchen Superliga. Viele Fans sehen darin nur eine weitere Möglichkeit für die Vereine, noch mehr Geld zu verdienen. Das scheint nicht ganz unbegründet. 

"Einnahmen über 10 Milliarden Euro" 

In dem Statement gehen die Vereine klar auf die Ziele der Superliga ein.

Das neue jährliche Turnier wird ein deutlich größeres Wirtschaftswachstum und Unterstützung für den europäischen Fußball bieten, indem es sich langfristig für unbegrenzte Solidaritätszahlungen einsetzt, die im Einklang mit den Einnahmen der Liga wachsen werden. Diese Solidaritätszahlungen werden wesentlich höher sein als die, die durch den aktuellen europäischen Wettbewerb generiert werden, und werden im Verlauf der anfänglichen Verpflichtungsperiode der Clubs voraussichtlich mehr als 10 Mrd. EUR betragen."

3,5 Milliarden Euro "Gegenleistung" für Vereine 

Die Gründungsmitglieder bekommen außerdem einen "Gegenleistung" von knapp 3,5 Milliarden Euro um "ihre Infrastrukturinvestitionspläne zu unterstützen und die Auswirkungen der COVID-Pandemie auszugleichen", so das Statement. 

Das gesamte Statement der 12 Vereine finden sie hier in der Originalfassung (Englisch) 

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