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Tragischer Bergunfall bei Grainau
Wanderin (53) stürzt 400 Meter in den Tod

Eine 53-Jährige fiel 400 Meter über steiles Gelände ab und zog sich tödliche Verletzungen zu. (Symbolbild)
  • Eine 53-Jährige fiel 400 Meter über steiles Gelände ab und zog sich tödliche Verletzungen zu. (Symbolbild)
  • Foto: Bild von Free-Photos auf Pixabay
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Über 400 Meter in die Tiefe gestürzt und dabei tödlich verunglückt ist eine 53-jährige Wanderin am Wochenende in Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Im Einsatz war die Bergwacht Grainau sowie Polizeibergführer und Polizeihubschrauber. 

Wanderung zur Höllentalanger-Hütte

Die 53-jährige Wanderin aus Grainau startete zusammen mit ihrem 16-jährigen Sohn und einer 46-jährigen Freundin gegen 10:15 Uhr von Grainau zu einer Wanderung zur Höllentalanger-Hütte.

Wanderin geht alleine weiter

Wie die Polizei weiter mitteilt, trennte sich die Grainauerin um 14 Uhr von ihren Begleitern und wollte einen anderen Weg ins Tal nehmen. Die anderen beiden kehrten durch die Höllentalklamm ins Tal zurück und gingen zur Wohnung der 53-Jährigen. Kurz vor 15 Uhr teilte die Grainauerin ihnen dann per WhatsApp mit, dass der ursprünglich geplante Weg gesperrt sei und sie einen anderen Weg nehme. Dieser sei mit rund sechs Stunden Gehzeit angegeben. 

Als vermisst gemeldet

Am späten Abend war die Wanderin weder zurückgekehrt, noch über das Telefon erreichbar. Deshalb meldeten der Sohn und die Begleiterin die Wanderin als vermisst. Die Rettungsleitstelle wurde verständigt. 

Noch in der Nacht suchte ein Polizeihubschrauber nach der Frau im Höllentalgebiet, konnte sie aber nicht finden. Weil es zu dunkel und das Suchgebiet nicht eingrenzbar war, mussten die Suchmaßnahmen auf den nächsten Tag verschoben werden. 

Weitere Suchaktion am nächsten Tag

Am nächsten Tag gingen dann zehn Einsatzkräfte der Bergwacht Grainau und vier Polizeibergführer los. Ein Polizeihubschrauber half bei der Suche. Gegen 09:45 Uhr entdeckte die Hubschrauber-Besatzung dann eine leblose Person in einer Schuttreiße unterhalb der Waxensteine. 

Frau stürzt über 400 Meter über steiles Gelände ab

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war die 53-Jährige von der Höllentalanger-Hütte in Richtung Riffelscharte gegangen. Auf rund 1.900 Höhenmetern bog sie dann auf den Schafsteig ab, der unterhalb der Waxensteine zurück bis zu einem Abstieg zur Höllentalanger-Hütte führt. 

"Möglicherweise geriet sie auf dem Schafsteig vom Pfad ab, kam in felsdurchsetztes Steilgelände und stürzte", so die Polizei. Nachdem sie über 400 Meter in steiles Gelände fiel, kam sie in einer Schuttreiße zum Liegen. Mit einem Polizeihubschrauber gelang es den Polizeibergführern und Bergwachtlern, die Verunglückte zu bergen.

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