Kontrollaktion
Ruhezeiten und technische Mängel: Polizei kontrolliert Lastwagen in ganz Bayern

Lkw (Symbolbild)

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West beteiligte sich am Mittwoch und Donnerstag an der länderübergreifenden Schwerverkehrskontrollaktion "Truck & Bus". Die Zahlen zu Unfällen mit Lastwagen sind in der Region seit Jahren ähnlich. Die Polizei registrierte 2019 1.283. Davon wurden 934 Unfälle von den Lastwagenfahrern selbst verursacht.

Polizei kontrolliert Ruhezeiten von Lastwagenfahrern

Während der Aktion "Truck & Bus" kontrollierte die Polizei bayernweit auch den gewerblichen Güter- und Personenverkehr. Der Fokus bei der Kontrolle lag auf der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, der Ladungsvorschriften und der technischen Beschaffenheit der Fahrzeuge.

Insgesamt überprüfte die Polizei während der Aktion etwa 200 Fahrzeuge. Vier Lastwagenfahrer durften nicht weiterfahren, weil sie schon zu lange am Steuer saßen, die vorgeschriebenen Pausen nicht eingehalten hatten oder die Beamten technische Mängel am Fahrzeug feststellten.

Weiterfahrt erst nach Reifenwechsel

Bei einer Kontrolle am Mittwoch nahm die Autobahnpolizei Memmingen 14 Lastwagen an der A96 am Parkplatz Burgacker Nord unter die Lupe. Bei der Überprüfung eines Lastwagens, der mit ätzenden und umweltgefährdenden Stoffen beladen war, stellte die Polizei erhebliche Schäden an den Reifen fest. Nachdem der Fahrer die Reifen gewechselt hatte, konnte er weiterfahren.

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