Fake-Shops
Polizei warnt: Vorsicht bei Black-Friday-Schnäppchen im Internet!

Die Polizei warnt vor Fake-Shops im Internet.
  • Die Polizei warnt vor Fake-Shops im Internet.
  • Foto: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West
  • hochgeladen von Svenja Moller

Die Zahl der Betrugsdelikten im Internet ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Auch im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West geht die Trendlinie bei Warenbetrug über das Internet klar nach oben. Die Fallzahlen stiegen vom Jahr 2018 auf das Jahr 2019 um etwa 30 Prozent auf über 400 Taten an. Im Jahr 2020 sprangen diese nochmals um mehr als 25 Prozent auf über 500 angezeigte Taten. Besonders am Black Friday ist bei allzu verlockenden Schnäppchen Vorsicht geboten, warnt die Polizei.

Gefälschte Online-Shops sind mittlerweile äußerst professionell erstellt und wirken seriös. Sie sind teilweise auch auf den zweiten Blick nicht mehr von echten Online-Shops oder Verkaufsportalen zu unterscheiden. Anfänglich wiesen Fake-Shops noch kein Impressum oder AGBs auf, diesen Fehler begehen die Betrüger heute nur noch selten. Früher fanden auch häufig ausländische Konten Verwendung, auf die der Kaufbetrag überwiesen werden sollte. Heute sind es oft schon deutsche Kontonummern, die allerdings auch nur dem Betrugszweck dienen.

So locken Betrüger ihre Opfer

Die Betrüger locken potentielle Opfer hauptsächlich mit zwei Komponenten: Der günstige Preis und eine scheinbar gute Verfügbarkeit von Artikeln, die wegen hoher Nachfrage gerade schwer zu bekommen sind. Wenn man bestellt hat, dann bekommt man im besten Fall minderwertige Ware zugeschickt. Meistens wird aber gar nichts zugestellt. Auf Kontaktaufnahme reagieren die Fake-Shop-Betreiber entweder mit Ausflüchten, um den Kunden bei der Stange zu halten (zum Beispiel durch das Vortäuschen von Lieferschwierigkeiten) oder aber gar nicht.

Das rät die Polizei

  • Überprüfen Sie den Shop in einer Suchmaschine. Bei vielen negativen Erfahrungen sollte man eher die Finger davon lassen.
  • Seriöse Shops bieten sichere Zahlungsmethoden mit Käuferschutz oder den Kauf auf Rechnung an. Auf keinen Fall sollte man Geld vorab überweisen.
  • Wenn Sie Opfer wurden, bringen Sie ihren Fall zur Anzeige! Nur so kann die Polizei Strukturen ermitteln und Täter dingfest machen.

1 Kommentar

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen