Viele alkoholisiert und uneinsichtig
Polizei stellt Verstöße gegen Infektionsschutzgesetz in allen Allgäuer Landkreisen fest

Die Polizei stellte am Samstag viele Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest. (Symbolbild)
  • Die Polizei stellte am Samstag viele Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest. (Symbolbild)
  • Foto: David Yeow
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Am Samstag stellte die Allgäuer Polizei mehrere Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest. In allen Landkreisen gab es Vergehen.

Im Unterallgäu meldete die Polizei einen Fall. In Memmingen hielten sich mehrere Jugendliche schreiend am Rübezahlplatz auf. Die Beamten nahmen zwei aggressive Personen in Gewahrsam.

Einen Verstoß gab es laut Polizei auch im Landkreis Lindau. In Oberreute hielten sich zwei Jugendliche nach 21 Uhr draußen auf. Auch sie konnten keinen triftigen Grund für das Verlassen der Wohnung vorweisen.

Drei Verstöße stellte die Polizei im Ostallgäu fest. Drei Männer zwischen 38 und 57 Jahren grillten im Keller eines Mehrfamilienhauses. Weil sie drei verschiedenen Haushalten angehören, wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Am Füssener Bahnhof hielten sich am Samstagabend drei Jugendliche aus unterschiedlichen Haushalten auf. Sie trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. In Kaufbeuren trafen sich etwa 15 Jugendliche am Ufer der Wertach und hielten sich dort ohne Abstände und Masken auf.

Im Oberallgäu gab es einige Verstöße, drei davon in Immenstadt. In der Nacht auf Sonntag gegen 3 Uhr kontrollierte die Polizei ein Auto mit Ostallgäuer Kennzeichen mit Marktoberdorfern. Sie müssen mit einem Bußgeld rechnen. Auch ein 31-jähriger Immenstädter muss mit einem Bußgeld rechnen, nachdem er in der Nacht gegen drei Uhr angetrunken zu Fuß unterwegs war. Weil sich mehrere Wanderer im Außenbereich einer Berghütte am Unterstixner aufhielten, muss der Hüttenwirt mit Konsequenzen rechnen. In Blaichach besuchte eine schweizer Familie einen Großvater und überschritt dabei die Grenze von fünf Personen, die sich derzeit treffen dürfen. Der Nachbar, der die Polizei gerufen hatte, fühlte sich wohl gefährdet, weil er der Risikogruppe angehöre. In Kempten würden neun Fälle wegen der Nichteinhaltung der nächtlichen Ausgangsbeschränkung zur Anzeige gebracht. Überwiegend waren es junge Erwachsene, welche sich nach 21 Uhr ohne triftigen Grund in der Stadt außerhalb von Wohnungen aufhielten. Ein Großteil der beanstandeten Personen war alkoholisiert und uneinsichtig.

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