Polizei warnt
Gefährliche Postsendung in Nürnberg: Erpresser droht mit weiteren Briefbomben

Die Polizei Mittelfranken warnt vor weiteren gefährlichen Briefsendungen und hat für die Ermittlungen eine spezielle Einsatzgruppe gebildet. (Symbolbild)
2Bilder
  • Die Polizei Mittelfranken warnt vor weiteren gefährlichen Briefsendungen und hat für die Ermittlungen eine spezielle Einsatzgruppe gebildet. (Symbolbild)
  • Foto: David Yeow
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Am 24. März wurde in Nürnberg eine 63-jährige Mitarbeiterin der Poststelle einer Bank beim Öffnen eines Briefes verletzt. Als sie das Kuvert öffnete kam es zu einer Stichflamme. Nach aktuellem Erkenntnisstand der Polizei wurde der Brief offenbar von einem Unbekannten so präpariert, dass es beim Öffnen zu einer Stichflamme kam. Der mutmaßliche Täter hat sich nun bei der Bank gemeldet.

Erpresser droht Bank

Er drohte laut Polizei mit dem Versand weiterer gefährlicher Briefsendungen, falls ein von ihm geforderter Betrag nicht bezahlt wird. 

Polizei ermittelt

Das Polizeipräsidium Mittelfranken hat nun in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Ermittlungen wegen Erpressung eingeleitet. Zu diesem Zweck wurde eine sogenannte "besondere Aufbauorganisation" (BAO) mit dem Namen "Klammer" gebildet. 

Bei der ersten Postsendung handelte es sich um einen Briefumschlag im Format A5. Als die Angestellte der Bank den Brief öffnete, schlug ihr eine Stichflamme entgegen.
  • Bei der ersten Postsendung handelte es sich um einen Briefumschlag im Format A5. Als die Angestellte der Bank den Brief öffnete, schlug ihr eine Stichflamme entgegen.
  • Foto: © PP Mittelfranken
  • hochgeladen von Corinna Sedlmeier

Tipps von der Polizei Mittelfranken

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter weitere gefährliche Briefsendungen an andere Filialen der Bank und an deren Kunden verschickt. Das Polizeipräsidium Mittelfranken gibt im Umgang mit verdächtigen Postsendungen folgende Verhaltenstipps:

  • Seien Sie grundsätzlich misstrauisch, wenn Sie unerwartet Postsendungen erhalten.
  • Überprüfen Sie die Postsendung hinsichtlich Auffälligkeiten in ihrer Beschaffenheit, insbesondere Unebenheiten oder fühlbare, harte Gegenstände im Inneren des Umschlags.
  • Nehmen Sie gegebenenfalls Kontakt mit dem Absender auf.
  • Behandeln Sie verdächtige Sendungen äußerst vorsichtig und unternehmen Sie keinesfalls Versuche, diese zu öffnen!
  • Verständigen Sie umgehend die Polizei. Nutzen Sie hierzu gegebenenfalls den Polizeinotruf 110.
  • Weitere Verhaltensregeln im Umgang mit verdächtigen Postsendungen können Sie den Hinweisen des Polizeipräsidiums Mittelfranken entnehmen.
Die Polizei Mittelfranken warnt vor weiteren gefährlichen Briefsendungen und hat für die Ermittlungen eine spezielle Einsatzgruppe gebildet. (Symbolbild)
Bei der ersten Postsendung handelte es sich um einen Briefumschlag im Format A5. Als die Angestellte der Bank den Brief öffnete, schlug ihr eine Stichflamme entgegen.
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ