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Etwa 1.000 Polizisten bei "Corona-Spaziergängen" in München im Einsatz

Am Mittwochabend haben sich in München zahlreiche Menschen zu sogenannten Corona-Spaziergängen getroffen. Die Stadt München hatte unangemeldete Versammlungen dieser Art zuvor per Allgemeinverfügung allerdings verboten. Die Polizei zeiht nun eine vorläufige Bilanz. (Symbolbild)
  • Am Mittwochabend haben sich in München zahlreiche Menschen zu sogenannten Corona-Spaziergängen getroffen. Die Stadt München hatte unangemeldete Versammlungen dieser Art zuvor per Allgemeinverfügung allerdings verboten. Die Polizei zeiht nun eine vorläufige Bilanz. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Peter Kneffel
  • hochgeladen von Fabian Mayr

Am Mittwochabend haben sich in München zahlreiche Menschen zu sogenannten Corona-Spaziergängen getroffen. Die Stadt München hatte unangemeldete Versammlungen dieser Art zuvor per Allgemeinverfügung allerdings verboten. Die Polizei zeiht nun eine vorläufige Bilanz.

Starke Polizeipräsenz 

Zwei angemeldete Versammlungen auf der Theresienwiese (120 Teilnehmer, Kritik an Infektionsschutzregeln) und dem Odeonsplatz (200 Teilnehmer, Unterstützung für Thema Impfen) verliefen jeweils friedlich und störungsfrei. In der Münchner Innenstadt hatten sich außerdem unangemeldet rund 1.000 Personen in Kleingruppen getroffen. Laut Polizeibericht wollten sie sich "gruppiert gemeinsam fortbewegen". Die starke Präsenz der Polizei in der Innenstadt wirkte diesen Versuchen aber entgegen. Außerdem wurden von der Polizei viele Personen mit Lautsprecherdurchsagen aufgefordert die Örtlichkeiten zu verlassen, weil es sich um nicht genehmigte Versammlungen im Sinne der Allgemeinverfügung handelte. Viele kamen dieser Aufforderung nach.

Etwa 1.000 Polizisten im Einsatz

Unter anderem wurde in der Corneliusstraße eine Gruppe von rund 10 Personen angehalten und wegen der Verstöße gegen die Allgemeinverfügung angezeigt. Weitere Gruppen wurden später in der Kaufinger Straße festgestellt. Dort wurden schließlich über 100 Personen angehalten. Dafür mussten Teile der Fußgängerzone vorübergehend gesperrt werden. Insgesamt war die Polizei mit rund 1.000 Polizisten im Einsatz.

Zahlreiche Anzeigen 

Nach aktuellen Stand kam es zu fünf Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz, zu etwa 110 Ordnungswidrigkeiten gegen die Allgemeinverfügung und zu rund zwölf Strafanzeigen, unter anderem wegen Widerstand (4x), einem tätlichen Angriff, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde, zwei Beleidigungen sowie zwei Strafanzeigen nach dem Versammlungsgesetz wegen dem Mitführen von Waffen (Messer und Tierabwehrspray). Zusätzlich wurden zwei Personen angezeigt, welche zu Versammlungen aufriefen.

Momentan sind laut Polizei aber noch nicht alle Maßnahmen der Polizei abgeschlossen. Die gemeldeten Fallzahlen können sich noch verändern.

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