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Bei Grabungsarbeiten
Arbeitsunfall: Spitze eines Schraubenziehers bleibt im Augapfel stecken

Rettungsdienst (Symbolbild).
  • Rettungsdienst (Symbolbild).
  • Foto: Bild von Stephan Wusowski auf Pixabay
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Eine Bregenzerwälder Baufirma führt derzeit in Au im Bregenzerwald Grabungsarbeiten für die Errichtung einer neuen Stromleitung durch. Dabei wurde heute gegen 11:30 Uhr eine bereits vorhandene Verrohrung freigelegt. Ein 32-jähriger Arbeiter der Baufirma (Partieführer) wollte die Verrohrung dahingehend überprüfen, ob sich darin bereits Leitungskabeln befinden. Dafür schnitt er mit einem Stanley-Cutter Messer die Hülle der Verrohrung auf.

Spitze des Schraubenziehers bricht ab

In weiterer Folge nahm er einen Schraubenzieher und wollte die Verrohrung im Bereich des Schnittes auseinanderdrücken um nachzusehen, ob sich darin eine Verkabelung befindet. Aufgrund des starren und harten Materials des Rohres, brach der Schraubenzieher im vorderen Bereich ab. Das abgebrochene Stück vom Schraubenzieher schleuderte dem Arbeiter in den linken Augapfel und blieb dort stecken.

Mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Der Verletzte wurde bis zum Eintreffen des Notarztes von seinen Arbeitskollegen erstversorgt. In weiterer Folge wurde der Mann mit dem Notarzthubschrauber C 8 in das Landeskrankenhaus Feldkirch geflogen.

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