Großeinsatz
Ammoniak tritt in Neu-Ulmer Eissporthalle aus: 150 Einsatzkräfte vor Ort

Am Samstagnachmittag gab es einen Ammoniak-Alarm in der Eissporthalle in Neu-Ulm. Rund 150 Kräfte von Feuerwehr, BRK, THW, Johanniter, Polizei und des Operativen Ergänzungsdienstes waren im Einsatz (Symbolbild).
  • Am Samstagnachmittag gab es einen Ammoniak-Alarm in der Eissporthalle in Neu-Ulm. Rund 150 Kräfte von Feuerwehr, BRK, THW, Johanniter, Polizei und des Operativen Ergänzungsdienstes waren im Einsatz (Symbolbild).
  • Foto: matthiasboeckel von Pixabay
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Am Samstagnachmittag gab es einen Ammoniak-Alarm in der Eissporthalle in Neu-Ulm. Rund 150 Kräfte von Feuerwehr, BRK, THW, Johanniter, Polizei und des Operativen Ergänzungsdienstes waren im Einsatz. 

Als die Polizei eintraf, hatte die Feuerwehr Neu-Ulm bereits einen starken Ammoniak-Geruch im Innenraum der Eissportanlage festgestellt und ein benachbartes Lokal geräumt. Zu diesem Zeitpunkt war nicht auszuschließen, dass sich die Gäste dort in Gefahr befanden, teilt die Polizei mit. 

"Keine Gefährdungslage"

Sie leitete den Verkehr um und sperrte Fußwege in der näheren Umgebung. Mess-Teams befanden sich um die Eissport-Anlage herum und überwachten fortlaufend die Ammoniakbelastung in der Luft. Es stellte sich heraus, dass zunächst "keine Gefährdungslage" für die angrenzenden Besucher einer Kleingartenanlage und des Donaubades bestand. Das lag unter anderem an der günstigen Witterung, teilt die Polizei mit. 

Ammoniak aus Technikraum ausgetreten 

Zeitgleich stellte die Feuerwehr fest, dass das Ammoniak in einem Technikraum ausgetreten war. Daraufhin wurde das Ammoniak gezielt abgeleitet, um weitere Arbeiten zur Abdichtung des Lecks in die Wege zu leiten.

Die Techniker konnten das Leck vor Ort nicht finden. Deshalb übernahm eine Spezialfirma die Arbeiten. 
Gegen 19:45 Uhr wurden die Polizeibeamten entlassen. Die Besucher des Donaubades hatten zu diesem Zeitpunkt den Parkplatzbereich verlassen und die Gefährdung für den angrenzenden Nahbereich konnte ausgeschlossen werden. Gegen 4:00 Uhr konnte das Leck schließlich abgedichtet werden. Laut Polizeiangaben wurden bei dem Einsatz weder Angehörige der Feuerwehr noch der Rettungsdienste verletzt.

Rund 150 Kräfte im Einsatz

Bei dem Einsatz an der Eissport-Anlage waren insgesamt zehn Polizeibeamte der Polizei Neu-Ulm und der Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm vor Ort. Des Weiteren befanden sich rund 50 Mitglieder der Feuerwehren aus Neu-Ulm, Gerlenhofen, Reutti, Pfuhl, Finningen und Senden und ungefähr 100 Mitglieder der BRK-Verbände aus Neu-Ulm, Weißenhorn, Senden und Illertissen sowie der Johanniter Kötz und des THWs Neu-Ulm im Einsatz.

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