Alternativen schaffen
Was ist im Sommer in Kempten los? Römersommer statt Festwoche

Kleine Sommerfestlichkeiten statt der Festwoche (Symbolbild).
  • Kleine Sommerfestlichkeiten statt der Festwoche (Symbolbild).
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  • hochgeladen von Sheila Richinger

Da die Festwoche in diesem Jahr wieder nicht stattfinden kann, gibt es ein Alternativprogramm. Aber keine "Festwoche-Light", wie es Oberbürgermeister Kiechle bei der Pressekonferenz zum Thema nannte. Es wird einen sogenannten "Römersommer" geben, der schon Pfingsten, am 23. Mai, beginnen und bis in den August hineingehen soll.

Die Festwoche war ursprünglich vom 7. Bis zum 15. August geplant. Auch das Römerfest, das im Archäologischen Park Cambodunum im Hochsommer stattgefunden hätte, wurde für 2021 abgesagt.

Coronakonforme Alternative

Verschiedene Corona-konforme Aktionen sollen beim Römersommer stattfinden. Diese sollen dann auf verschiedene Wochenenden im Sommer verteilt werden. Martina Dufner, Geschäftsführerin beim Kempten Messe- und Veranstaltungsbetrieb, meinte: "Es schmerzt uns arg." Es kann aufgrund der Pandemie nur eine kleine Veranstaltung stattfinden, die "nichts mit der Allgäuer Festwoche zu tun haben wird".

Gut für die lokale Wirtschaft

Laut dem Festwochen-Beauftragten Hans-Peter Hartmann sei das Programm eine tolle Alternative, die der lokalen Wirtschaft zugutekommen würde. Er unterstützt, dass die Festwoche abgesagt wurde. Genaueres zum Ablauf des Programmes sei noch nicht klar. Klar ist aber, dass die Stadt, Kultur, Gastronomie und Wirtschaft Teil des "Römersommers" sein sollen.

Deutlich kleineres Gelände als bei der Festwoche

Kleine Veranstaltungen finden unter anderem im Stadtpark, im Bereich der Königsplatz-Tiefgarage und entlang des Finanzamts statt. "Aber eben nicht in der Salzstraße und nicht im Schulhof. Das Gebiet wird also deutlich kleiner sein als bei der Allgäuer Festwoche", meint Festwochenleiterin Dufner.

Ist das Gelände frei zugänglich?

Das Gelände für die Veranstaltungen beim Stadtsommer in Kempten soll freizugänglich sein. Trotzdem müsse Corona-konform agiert werden. Einzelne Bereiche würden laut Dufner eventuell, je nach Lage, gesperrt werden.

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